Ausgabe vom 22. Mai 2012
Straßenhygiene
Autor: Uwe Sanders
FDP
Zu Recht gehen bei der Stadt Beschwerden aus St. Lorenz Nord über die Hinterlassenschaften von Hunden ein. Im am dichtesten besiedelten Viertel der Stadt – dem Dreieck zwischen der Schwartauer Allee – Fackenburger Allee – An der Lohmühle sind auch die wenigsten Grünflächen vorhanden. Allerdings gibt es in diesem Viertel viele Hundebesitzer, die noch nicht zur Kenntnis genommen haben, dass sie verpflichtet sind, die Exkremente ihrer Lieblinge sofort nach der Ablage aufzunehmen und zu entsorgen. Die Stadt bietet in anderen Bereichen mit der „Clean-Rex-Box“, einer gelben Entnahmebox, spezielle Plastiktüten zum Aufnehmen und entsorgen der „Hundeködel“ an. Zur Lösung des Problems könnte die Stadt solche Boxen auch in dem Viertel um die Brolingstraße herum anbringen. Zur Betreuung und ggf. Befüllung der Boxen würden sich, wie in anderen Wohngegenden, bestimmt auch Paten finden. Plastikbeutel, die für diesen Zweck benutzt werden können, hat im Übrigen sicher jeder Hundehalter auch zu Hause. Ganz sicher ist es nicht nötig, den Liebling künftig nur noch eingesperrt zu halten. Hundhalter, die diese Form der Rücksichtsnahme vernachlässigen, sollten allerdings zur Beseitigung dieser „Andenken“ herangezogen werden.
V.i.S.d.P.: Wolfgang Drozella




