Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 21. September 2017

Ausgabe vom 24. September 2013

Plätze umwidmen

Autor: Hans-Jürgen Martens

Linke

Viele Menschen haben es schon erkannt, dass hinter der Glitzerwelt der Zirkusse in vielen Fällen das Elend von Tieren steckt. Tiere im Zirkus sind Gefangene, die zu unnatürlichen Verhalten von Menschen gezwungen werden. So genannte Tierlehrer sagen zu solchen Zwang „Dressur“, aber man kann es auch Tierquälerei nennen. Vor allem bei Elefanten und Pferden werden in Zirkussen oft Haltungsmängel sowie Verhaltensstörungen festgestellt. Klagen werden meist auf Grund der Schwierigkeiten eines Nachweises des Vorsatzes vor Gericht fallen gelassen. Verurteilt wurde bisher nur eine Direktorin wegen Tierquälerei bzgl. der Elefanten und mangelhafter Pferdehaltung. DIE LINKE. versucht, zumindest in Lübeck, dieses Treiben ein Ende zu machen. Laut eines Berichts der Verwaltung ist es Kommunen möglich ihre Angelegenheiten selbst zu regeln und es ist ihnen ermöglicht einzelne Plätze so umzuwidmen, dass keine Zirkusse mit Wildtier mehr auf diesen Plätzen gastieren dürfen. Als ersten Platz für so eine Umwidmung hat DIE LINKE, in einen Antrag für die nächste Bürgerschaft, den Volksfestplatz bestimmt. DIE LINKE bittet alle Bürgerschaftsmitglieder, die ein Herz für Tiere haben, dem Antrag zuzustimmen.

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

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