Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. April 2019

Ausgabe vom 05. Juni 2001

Fischsterben verhindern

Umweltsenatorin beschließt umfangreiches Maßnahmenpaket

1790608.jpg
Fischsterben; Foto: SZ-Archiv

"Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, damit die Ursachen geklärt werden und sich ein solches Fischsterben nicht wiederholt", heißt es in einer Pressemitteilung der Lübecker Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann.

Um zu klären, warum die Fische massenweise im Mühlenteich den Tod finden (wir berichteten), hat sie ein ganzes Paket von Maßnahmen auf den Weg gebracht. Es soll noch bis zum Winter umgesetzt werden. Der Bereich Umweltschutz wurde beauftragt, regelmäßig Sedimentproben zu nehmen und auf Schadstoffe zu untersuchen. Das gilt für den Mühlen- und Krähenteich genauso wie für den Zulaufkanal von der Wakenitz sowie für die Wakenitz selbst. Experten sollen helfen, die Gründe für das Fischsterben zu klären. In Kürze, kündigte die Umweltsenatorin an, sollen Fachleute aus Wissenschaft, Fischereiwirtschaft und aus den zuständigen Behörden eingeladen werden. Ziel ist, den Fachverstand zu bündeln. Zudem soll mit dem Pächter des Mühlenteichs geklärt werden, wie die Situation verbessert werden kann.

Ufer renaturieren

Dr. Beate Hoffmann geht es um eine nachhaltige Verbesserung, betont sie. Sie habe den Bereich Naturschutz beauftragt, Möglichkeiten zu prüfen, das Ufer zu renaturieren. Selbstreinigungskräfte des Gewässers sollen verbessert werden. Es ginge darum, Fischsterben künftig zu verhindern.

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de