Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. Juli 2019

Ausgabe vom 07. August 2001

Bad in Ziegelstraße bald wieder tipptopp

Bauleiter: Renovierungsarbeiten sind im Zeitplan

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Ende September springen die Wasserratten wieder in die Fluten.; Foto: M. Erz

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Rund 30 Handwerker schuften, damit das Bad im September wieder in Schuß ist. "Am 23. September wollen wir fertig sein. Momentan liegen wir im Zeitplan", sagt Lothar Gerwing-Prattke. Der Architekt und Angestellte der Energie Wasser Lübeck (EWL) hat die Bauleitung inne.

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Sommerzeit genutzt, um Teile des Bades zu überholen. Wurde damals die Sprungkuppel renoviert, ist in diesem Jahr die Decke an der Reihe, sowie deren Tragkonstruktion. Außerdem werden Stege für die Wartung, Heizungs- und Lüftungsanlagen und Leuchten erneuert.

In den ersten Tagen der Renovierung leerten Arbeiter zunächst das Becken und hängten es mit Folie ab. Im Anschluß bauten sie auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern ein rund fünf Meter hohes Gerüst auf, um so die Arbeiten an der Decke vornehmen zu können. Die Handwerker brauchten allein zehn Tage, die maroden Deckenplatten mit Wartungsstegen und alten Lampen herauszubauen. Die Deckenkonstruktion haben sie bereits erneuert, in drei bis vier Wochen soll mit dem Einbau der Lampen begonnen werden.

Bei den neuen Deckenplatten handelt es sich um ein Material, das zum einen Schall im Bad absorbiert und zum anderen wurfsicher ist. Insgesamt kosten die Renovierungsarbeiten rund anderthalb Millionen Mark. 350 000 Mark werden allein für die Decke veranschlagt, je300 000 Mark sind für Heizungs- und Lüftungsanlage zu zahlen und das Gerüst kostet 150 000 Mark. Eines könnte jedoch die Wiedereröffnung verzögern: "Wir haben zwar Lampen bestellt, aber noch nicht geliefert bekommen", sagt Architekt Gerwing-Prattke.

Flachdach und Duschen

Im nächsten Jahr wird die Schwimmhalle während des Sommers abermals geschlossen werden, um das Flachdach instandzusetzen und die Duschen zu sanieren. Ab Herbst 2002 ist sie wieder tipptopp und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. "Die Decke wird rund 30 Jahre halten, die technischen Anlagen zehn bis fünfzehn; Duschen müssen etwa alle zehn Jahre gemacht werden", so der Bauleiter.

Das Zentralbad Schmiedestraße schließt vom 20. August bis zum 2. September, in der Zeit stehen Fliesenreparaturen an. DieSchwimmhalle Kücknitz bleibt vorerst geöffnet, doch im Winter schließt sie die Türen, dann nämlich bekommt auch das Bad eine neue Decke. Die Brandschutzmaßnahmen im Aqua Top sind bereits im April diesen Jahres abgeschlossen worden.

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