Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 26. Juni 2019

Ausgabe vom 11. September 2001

No Mobbing im Netz

Informatives im Internet

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No-Mobbing gibt es seit Ende August im Netz; Screenshot: C. Kautz

"Internetseiten hätten wir uns nicht leisten können", sagt Rüdiger Schmidt vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt. Daß die Institution mit Gewerkschaften zusammen zum Thema Mobbing auf Seiten im weltweiten Netz verweist, verdankt sie vier Lübeckern. Denn den Internet-Auftritt haben Teilnehmer eines Web-Design-Kurses der Grone-Schule konzeptioniert und in die Tat umgesetzt.

Elke Klemm, Susanne Maas, Martina Schmidt und René Topel setzten sich mit dem Medium, der Programmiersprache und damit, wie man Dinge im Netz präsentiert auseinander. Das Quartett hatte sich ebenso in Sachen Mobbing schlau gemacht. "Inzwischen sind sie Fachleute", meint Schmidt.

Die Internetseiten, die seit Ende August geschaltet sind, informieren grundlegend. Nutzer und Nutzerinnen erfahren etwa, daß das englische `to mob' anpöbeln, über jemanden herfallen heißt, sie erfahren, welches die Ursachen und Folgen von Mobbing sind, wo Rat und Hilfe zu holen ist. Wer will, kann sich einem Streßtest unterziehen oder Formulare ausdrucken. Einziges Manko: Es fehlen Links, also Verbindungen zu anderen Seiten, die das gleiche oder ähnliche Thema behandeln.

Der seit zwei Jahren bestehende Arbeitskreis No Mobbing setzt sich aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Vertretern der Kirche, Gewerkschaften und anderen Einrichtungen in Lübeck zusammen. Er ist Träger des No-Mobbing-Telefons, das unter der Telefonnummer 8 40 40 dienstags zwischen 17 und 19 Uhr besetzt ist. Die Internetadresse ist

@ http://www.NoMobbing.de

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