Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 18. Dezember 2017

Ausgabe vom 13. November 2001

Sammelaktion

Schüler sammeln für Kriegsgräber

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Sammeln gemeinsam für Gräber in Rußland: Soldaten, Politiker und der Volksbund Kriegsgräberfürsorge.; Foto: C. Kautz

Bis zum 25. November werden über 200 Schüler von Haupt- und Realschulen und fast allen Lübecker Gymnasien um eine Spende für die Anlage deutscher Kriegsgräber im Ausland bitten. Die Sammlung eröffneten der Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Ernst Lissima, und Stadtpräsident Peter Oertling.

Mit dem Erlös der Sammlung pflegt der Volksbund die Gräber nicht nur für die betroffenen Angehörigen, sondern auch als Mahnung für den Frieden für die nachkommenden Generationen. Sie sollen aus der Vergangenheit lernen. Im vergangenen Jahr erzielte die Sammlung allein in Lübeck ein Ergebnis von rund 12 000 Mark.

Rund 70 Millionen Mark stehen dem Volksbund jährlich zur Verfügung, zehn Prozent davon kommen aus Bundesmitteln, der Rest aus Sammlungen, Spenden und Nachlässen.

Im kommenden Jahr sollen 1600 Friedhöfe ehemaliger Kriegsgefangenenlager in Rußland neu angelegt werden.

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