Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 21. Juli 2019

Ausgabe vom 19. März 2002

Startschuß für neuen Stadtteil

Hochschulentwicklungsgesellschaft vertreibt ab sofort Grundstücke

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Begeistert: Margot Mikulla und Hauke Witt von der HEG; Foto: M. Langentepe

Eine Vision wird Realität: Mit der Einweihung der neuen Räume der Hochschulentwicklungsgesellschaft (HEG) am vergangenen Donnerstag an der Kanalstraße 64 hat zugleich der Vertrieb der Grundstücke des geplanten Stadtteils begonnen. Noch in dieser Woche dürfte die Bürgerschaft den Satzungsbeschluß für den Bebauungsplan Hochschulstadtteil fassen. Damit ist der Weg für die Erschließung des ersten Bauabschnitts frei, mit der Anfang April begonnen werden soll, wie HEG-Projektleiter Hauke Witt im Gespräch mit der SZ erklärte. "Die Erschließung wird wesentlich schneller gehen, als der Bau der B 207 vermuten läßt." Im Herbst dieses Jahres sollen die ersten Bauwilligen ihr Haus errichten können, versicherte Vertriebsleiterin Margot Mikulla.

Die Nachfrage nach Grundstücken sei, so beteuern Mikulla, Witt und Marketingleiterin Sabine Haenitsch, groß: "Die rennen uns die Bude ein!". Der Kreis der Interessenten reiche über Lübecks Grenzen hinaus. Gerade aus dem Hamburger Raum habe die HEG zahlreiche Anfragen, so Haenitsch. Ein Grund dürfte dabei die verkehrliche Anbindung des Stadtteils zwischen Universität und Landgraben sein: Die Autobahn 20 ist nicht weit entfernt, so daß Bewohner, die in Hamburg arbeiten, die Metropole schnell erreichen.

Die Einfamilienhausgrundstücke sind zwischen 430 und 1200 Quadratmeter groß und kosten 175 bis 205 Euro pro Quadratmeter. "Sie sind vollerschlossen und werden nicht im Windhundverfahren vergeben", erklärt Witt. Das bedeutet, daß nicht derjenige ein Grundstück erhält, der sich zuerst meldet. Der Verkauf werde über ein Vergabeverfahren geregelt.

Nach derzeitigem Stand bietet der Hochschulstadtteil Platz für 120 Einfamilienhäuser, 56 Doppelhäuser sowie rund 150 Reihenhauseinheiten. Wieviele Häuser später tatsächlich errichtet werden, hängt auch von den Bauträgern ab. Qualität und hoher Wohnwert zeigt sich aber auch bei den Grundstücksgrößen der Reihen- und Doppelhäuser. Die einzelnen Grundstücke werden auf Flächen von jeweils 300 bis 600 Quadratmetern errichtet.

Zu den Vorzügen des neuen Stadtteils gehöre aber vor allem die Nähe zu Lübecks Zentrum, rund drei Kilometer, sowie die vorgesehene sehr gute Infrastruktur des Gebietes. So sollen im August 2003 eine Grundschule und eine Kita fertiggestellt sein.

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