Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 18. Juni 2002

Schulen werben für Olympia

Preise von insgesamt 45 000 Euro winken

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Schüler in Kücknitz trainieren bereits für die Olympischen Spiele.; Foto: H.-H. Klitzing

In der Schule Kücknitz sind die Schüler und Schülerinnen Feuer und Flamme für die Ausrichtung der olympischen Segelwettbewerbe, um die sich die Hansestadt Lübeck fürs Jahr 2012 bewirbt. Daß dort im übertragenen Sinn das olympische Feuer bereits brennt, zeigte die Schule bei der Projektwoche "Kücknitzer Olympiade" in der ersten Juniwoche. Jetzt wird der Funke auf weitere Schulen überspringen. Denn Bürgermeister Bernd Saxe (SPD)hat am vergangenen Donnerstag mit Schulsenator Ulrich Meyenborg (SPD) und Sponsoren den Wettbewerb "Schulen werben für Olympia" ausgelobt. Die Edith-Fröhnert-Stiftung, die Volksbank und McDonald's zeigten sich nicht knauserig: Es geht um 45 000 Euro.

"Olympia ist ein Zukunfts-projekt", sagte Saxe, der die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen hat. Er freue sich, daß sich die Sponsoren zusammengefunden haben, um den olympischen Gedanken bei jungen Menschen zu fördern. Der Wettbewerb sei rundherum eine gute Sache.

Initiator dieser guten Sache ist Torsten Wirth, Vorsitzender der Edith-Fröhnert-Stiftung, der mit der Idee, einen Schulpreis ins Leben zu rufen beim Schulsenator auf offene Ohren traf. Das Thema Olympia lag auf der Hand angesichts der just abgegebenen Bewerbungsunterlagen der Hansestadt um die Ausrichtung der olympischen Segelwettbewerbe.

Nun sind alle 74 Lübecker Schulen aufgerufen, es der Schule Kücknitz oder der Klosterhofschule, die ebenfalls ein Projekt gestartet hat, gleich zu tun und sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Videoumfragen, Foto- und Kunstausstellungen sind denkbar; die Beiträge sollten in Zusammenhang mit dem Profil der Schule stehen und bis zum 15. November im Fachbereich Kultur abgegeben werden. Die Vergabe der Preise gliedert sich in drei Gruppen: 1. Förderschulen, Grund- und Hauptschulen, 2. Realschulen, 3. Gymnasien. Je Gruppe gibt's - im nächsten Jahr - drei Preise (8000, 5000 und 2000 Euro). "Ziel ist, jedes Jahr einen Wettbewerb zu unterschiedlichen Themen auszuloben", sagte Wirth - rege Beteiligung vorausgesetzt.

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