Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 18. Juni 2002

Preis für Sanierung

Wettbewerb der AG historische Städte

Die Arbeitsgemeinschaft historischer Städte, zu der Bamberg, Görlitz, Meißen, Regensburg, Stralsund sowie Lübeck gehören, lobt zum zweiten Mal nach 1998 einen Bauherrenpreis für Beispiele von "hervorragender Sanierung oder Neubau im historischen Stadtkern" aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Möglichkeiten einer qualitätsvollen Weiterentwicklung historischer Stadtkerne aufzuzeigen.

Für den ersten Wettbewerb der Arbeitsgemeinschaft vor vier Jahren hatten sich acht Lübecker Projekte beworben. Der Preis ging an die Bauherren der ehemaligen Rösterei in der Wahmstraße 43/45.

Der Wettbewerb wendet sich an private Bauherren und an öffentliche und private Institutionen, die seit 1999 in der Lübecker Altstadt eine Gebäudesanierung oder einen Neubau durchgeführt haben. Die eingereichten Beispiele werden unter anderem nach dem Umgang mit historischer Bausubstanz beurteilt. Die Frage, wie sich die Sanierung in das Gebiet einfügt, spielt ebenso eine Rolle, wie die nach der Eigenständigkeit des Entwurfs. Darüberhinaus sind ökonomische, ökologische Aspekte, Gesamteindruck und Nutzung wichtig.

Pro Einsender sind zwei Arbeiten zugelassen, Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 15. Juli in einem verschlossenen Umschlag eingereicht werden: Stadtverwaltung der Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtsanierung, Preis AG historischer Städte, zu Händen Frau Christiane Schlonski, - persönlich - Mühlendamm 12, 23 539 Lübeck. Informationen zu den Unterlagen erteilen Christiane Schlonski unter der Telefonnummer 122-61 23 oder Birgit Maaß unter der Telefonnummer 122-61 24.

5000 Euro

Jede Mitgliedsstadt der AG historische Städte bildet eine örtliche Jury, die drei Objekte für die gesamtheitliche Jury, in der alle Mitgliedsstädte vertreten sein werden, auswählt. Die Entscheidung über die drei besten Beiträge wird Anfang September getroffen. Diese drei ausgewählten Lübecker Projekte werden nach Görlitz geschickt, wo im Oktober die Endauswahl stattfindet. Als Preisgeld stehen insgesamt 5 000 Euro zur Verfügung. Wenn die Bauherrenschaft des prämierten Objekts eine öffentliche Institution ist, so gibt es keinen Geldpreis, sondern eine Urkunde.

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