Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 20. Februar 2019

Ausgabe vom 07. April 1998

Energiegeladene Runde für saubere Luft

Mitglieder aus 32 Institutionen, Vereinen oder Verbänden sorgen sich um das Ostseeheilbad Travemünde

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Die Häuser in der Fehlingstraße in Travemünde verbrauchen im Bundesvergleich überdurchschnittlich viel Energie, hat eine Schwachstellenanalyse ergeben Foto: C. Vogt-Müller

Schwarze Rauchfahnen hängen über Travemünde, wenn die großen Fähren und Frachtschiffe das Seebad anlaufen. Die Auswirkungen bekommt der Luftkurort zu spüren: die Aberkennung des Status "Ostseeheilbad" droht. Dies nahm das Institut für Organisationskommunikation aus Bensheim (IFOK) zum Anlaß, in Travemünde einen Energie-Tisch (ET) einzurichten. Dessen Aufgabe: Für Travemünde spezifische Ideen und Projekte zu entwickeln, wodurch Energie eingespart und die Schadstoffemissionen gesenkt werden können. Außerdem soll die Anwendung regenerierbarer
Energien wie Sonne, Wind und Wasser gefördert werden.

Der Energie-Tisch Travemünde traf sich das erste Mal im Mai 1997 unter Moderation von Natasha Walker, Projektmanagerin aus Bensheim. Die Mitglieder der Runde kommen aus 32 Institutionen, Vereinen, Verbänden oder sind engagierte Bürgerinnen und Bürger. Mitglieder sind beispielsweise die Fachhochschule Lübeck, der BUND, die Hansestadt Lübeck mit dem Fachbereich Stadtplanung, Bereich Umweltschutz und Lübeck Travemünde Tourismuszentrale (LTZ), die Energieagentur und Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, die Kreishandwerkerschaft Lübeck und Kreditinstitute, Klimabündnis und die Gesellschaft Lübecker Windkraft sowie der Gemeinnützige Verein Travemünde.

Diese hochkarätige und energiegeladene Runde etablierte in Travemünde das Projekt Sonne-Solarcamping, machte eine Verbrauchs-Schwachstellenanalyse in der Fehlingstraße und organisierte eine effektive

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