Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 25. August 2019

Ausgabe vom 01. Oktober 2002

Saxe gibt amtliches Endergebnis bekannt

Bürgermeister Bernd Saxe hat am vergangenen Freitag in seiner Funktion als Kreiswahlleiter des Wahlkreises 11 das amtliche Endergebnis der Bundestagswahl am 22. September bekanntgegeben.

Es weicht nur gering von dem vorläufigen Endergebnis ab: Danach haben von den 178 895 Wahlberechtigten 137 518 Wähler und Wählerinnen ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von knapp 77 Prozent. Insgesamt 2252 Erststimmen waren ungültig. Von den gültigen Erststimmen entfielen auf: Gabriele Hiller-Ohm (SPD) 68 775 oder 50,8 Prozent, Anke Eymer (CDU) 46 823 oder 34,6, Dr. Michaela Blunk (FDP) 7 290 entsprechend 5,4 Prozent, Angelika Birk (GRÜNE) 9 199 (6,8 Prozent) und Antje Jansen (PDS) 2 568 (1,9 Prozent).

Bei den gültigen Zweitstimmen entfielen auf die SPD 64 655 Stimmen (47,7 Prozent), die CDU 43 096 (31,8 Prozent), die FDP 9027 (6,7 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 13 424 (9,9 Prozent), die PDS 2178 (1,6 Prozent) und auf die Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill) 1986 Stimmen (1,5 Prozent).

Bei der Auswertung von acht repräsentativen Wahlbezirken zeigte sich, daß Männer und Frauen teilweise unterschiedlich wählten. Erstaunlich ist die geringe Wahlbeteiligung junger Frauen: Während fast 60 beziehungsweise knapp 70 Prozent der Männer im Alter zwischen 18 bis 20 beziehungsweise 21 bis 24 Jahren zur Wahl gingen, gaben bei den gleichaltrigen Frauen jeweils nur knapp 47 beziehungsweise 52 Prozent ihre Stimme ab. In der Altersgruppe der 25 bis 29jährigen kehrt sich das Bild leicht um: Während knapp 61 Prozent der Männer dieser Altersgruppe zur Wahl gingen, waren es bei den gleich alten Frauen fast 70 Prozent.

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