Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 19. November 2002

Lauf fürs olympische Segeln 2012

Schüler der Baltic-Gesamtschule bringen Flaschenpost nach Travemünde

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Ausstellungsmacher Benny und Benjamin sind sich einig: "Es hat viel Spaß gemacht."; Foto: N. Neubauer

"Die Aktion hat viel Spaß gemacht", sagen Benjamin und Benny, Schüler der Baltic-Gesamtschule. In wenigen Wochen haben sie zusammen mit dem gesamten achten Jahrgang und Unterstützung des fünften Jahrgangs eine Ausstellung über die olympischen Segelwettbewerbe zusammengestellt, die noch bis Donnerstag, 21. November, im Foyer des Rathauses zu sehen ist. Sie informiert über die Austragungsorte seit 1900, damals, so haben die Schüler herausgefunden, fanden die nämlich erstmalig statt. Benjamin, Benny und ihre Mitschüler haben für die Schau Länderinformationen zusammengetragen, ermittelt, welches Land welche Medaille gewonnen hat und sich auch schlau darüber gemacht, wie es mit den Menschenrechten in dem jeweiligen Land damals war. "Das war richtig spannend", meint Benny. Fotos von der Travemünder Woche und Kunstwerke von Fünftkläßlern ergänzen die Ausstellung.

Am Mittwoch zeigt die gesamte Baltic-Gesamtschule für die Bewerbung der Hansestadt Lübeck um die Austragung der olympischen Segelwettbewerbe 2012 Einsatz. Die rund 600 Schüler und Schülerinnen bringen per Staffellauf Flaschenpost nach Travemünde. Sie starten um 10.30 Uhr auf dem Schrangen, laufen ein bis zwei Kilometer bis zur nächsten Station, wo Mitschüler warten, um sie abzulösen. In Travemünde kommt die gesamte Schule zusammen und läuft zur Wasserschutzpolizei, die die Post auf hoher See über Bord wirft. In den Flaschen befinden sich Anschreiben an Botschaften, in denen Botschafter gebeten werden, sich an der Ausstellung zu beteiligen.

Mit der Aktion, die sich Lehrer und Lehrerinnen des achten Jahrgangs ausgedacht haben, hoffen die Schüler einen Preis des Schulwettbewerbs zu ergattern, den die Hansestadt zusammen mit Stiftungen ausgelobt hatte. "Mit dem Geld würden wir unsere Klassenräume Schule renovieren", meinen Benny und Benjamin.

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