Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 20. Juni 2018

Ausgabe vom 13. Januar 2003

Salzstreuen verboten

Bereich warnt vor Umweltschäden

Angesichts der Schnee- und Eisglätte ist derzeit zu beobachten, daß Hausbesitzer Salz streuen. Der Bereich Umweltschutz weist deshalb darauf hin, daß das Streuen von Salz laut Straßenreinigungs-satzung auf Gehwegen und Plätzen verboten ist.

Streusalz als Auftaumittel zu nehmen, ist unnötig und in hohem Maße umweltbelastend, so der Bereich Umweltschutz. Negative Folgen des Salzstreuens sind das Absterben von Straßenbäumen und die Belastung des Grundwassers und der Flüsse. Auch für Haustiere ist Streusalz schädlich - es verätzt die Pfoten der Tiere. Als Alternative zum Streusalz haben sich Sand, Splitt oder Granulat bestens bewährt.

Grundsätzlich sind alle Auftaumittel in hohem Maße umweltschädlich, sei es durch Überdüngung des Bodens bei Harnstoff und Ammoniumsalzen oder durch direkte Schädigungen der Pflanzen mit Natriumchlorid (Kochsalz), Calciumchlorid, anderen Salzen und deren Gemischen. Deshalb empfiehlt das Umweltbundesamt, beim Kauf von Streumitteln auf den blauen Umweltengel - "Umweltzeichen, weil salzfrei" - zu achten.

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