Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 23. April 2019

Ausgabe vom 27. Mai 2003

Krankenhaus Travemünde - Sana muss Zusagen einhalten

V.i.S.d.P: Peter Reinhardt

SPD

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Bisher waren sich alle in der Bürgerschaft einig. Zur Sicherung der Versorgung der Patienten braucht Travemünde den Neubau einer Klinik mit 80 bis 100 Betten als Ersatz für das Priwall - Krankenhaus, das nicht mehr den Ansprüchen einer modernen und leistungsfähigen Klinik genügt. Die SPD hält den von der Bürgerschaft bisher vorgeschlagenen Stand-ort nach wie vor für richtig und zur Sicherung der Versorgung der Patienten für unverzichtbar. Wir erinnern daran, dass das Ja zu einem Neubau am Gneversdorfer Weg ein entscheidendes Argument für den Verkauf des städtischen Krankenhauses Süd an die Sana war. Wir verstehen nicht , dass die Lübecker CDU ohne vorherige Diskussion und Beschluss in der Bürgerschaft mit einem anderen Standort und mit weniger Betten einverstanden ist. Sie und das CDU geführte Wirtschaftsdezernat verzichten nach unserer Einschätzung ohne Not gegenüber dem Vertragspartner auf entscheidende Rechtspositionen. Derjenige, der freiwillig kleinere Brötchen backt, schadet den Interessen der Stadt. Das an den Tag gelegte Geschäftsgebaren, das durch den durchsichtigen Versuch gekennzeichnet ist, sich aus den Ver-pflichtungen gegenüber der Hansestadt Lübeck zu lösen und die geschlossenen Verträge zu brechen, bestätigt unsere Skepsis zu einem Verkauf des städtischen Krankenhauses. Die von der SPD-Bürgerschafts-fraktion bevorzugte Eigenbetriebslösung und eine Sanierung in Eigenregie ist am Widerstand von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen gescheitert. Damit wären die städtischen Interessen und die Belange der Menschen im Norden und in Travemünde besser gewahrt worden. Wir fordern alle Fraktionen auf, sich gemeinsam mit der SPD für ein neues Krankenhaus in Travemünde einzusetzen.

www.spdfraktion-luebeck.de

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