Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 20. Juni 2019

Ausgabe vom 27. Mai 2003

Uni-Standort weiter stärken, Sozis müssen Versprechen einhalten

V.i.S.d.P.: Roswitha Kaske

CDU

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Der Erfolg der Lübecker Uni-Klinik bei der Entschlüsselung des SARS-Virus bestätigt den "Pro-Uni"-Kurs der CDU-Fraktion. Die Erfolge bei der Forschung nach dem SARS-Virus machen die Kompetenz der Uni-Klinik auf dem Gebiet der Grundlagenforschung deutlich. Der Kurs der SPD-geführten Regierung in Kiel, den Standort zu Gunsten Kiels abbauen zu wollen, wäre somit auch für die Forschung insgesamt fatal. Die Uni erregt weltweites Aufsehen und schafft somit ein hervorragendes Image für den Standort Lübeck. Wir haben uns stets für die Erhaltung des Uni-Standorts Lübeck in seiner jetzigen Form eingesetzt und sehen uns einmal mehr in diesem Engage-ment bestätigt. Jetzt wird öffentlich um betriebsbedingte Kündigungen bei der Uniklinik diskutiert. Die Einsparung von Kosten für 300 Arbeitsplätze ist, nach Angaben des Vorstandschefs der UKSH, noch in diesem Jahr notwendig. Sowohl die Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave, als auch Ministerpräsidentin Heide Simonis und der damalige Staatssekretär Ralf Stegner, teilten noch im Dezember mit, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. Die Versprechen der SPD-Funk-tionäre waren wohl mehr ein Wahlversprechen. Denn die wirtschaftliche Lage der Uni-klinik muss im Dezember schon bekannt gewesen sein. Wir fordern die genannten SPD-Politiker dazu auf, dieses Versprechen gegenüber den Beschäftigten des UKSH einzulösen und entsprechende Konzepte zur Sicherung der Arbeitsplätze in Lübeck zu entwickeln. Die CDU-Fraktion fordert von der Landesregierung, den tatsächlichen wirtschaftlichen Zustand des UKSH zu offenbaren, um die Beschäftigten vor weiteren Überraschungen zu bewahren. Den Bürgerinnen und Bürgern wird durch derartige Unwahrheiten vor Augen geführt, wie wenig die Politik der Landesregierung noch glaubwürdig ist.

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