Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 22. August 2019

Ausgabe vom 21. April 1998

Entwicklung Lübecks mitgestaltet

Stadtpräsident Peter Oertling verabschiedete 19 Bürgerschaftsmitglieder

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Ein Teil der 19 Bürgerschaftsmitglieder, die im Audienzsaal verabschiedet wurden; Fotos: T. Wewer

Mit einem Empfang im Audienzsaal des Rathauses ehrte Stadtpräsident Peter Oertling (SPD) am vergangenen Donnerstag 19 Bürgerschaftsmitglieder, die mit Ablauf der letzten Wahlperiode aus der Lübecker Bürgerschaft ausgeschieden sind. In Anwesenheit von Vertretern der Bürgerschaft und der Verwaltung dankte Oertling den ehemaligen Mitgliedern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. "Sie alle tragen und erhalten diese Stadt und haben damit am demokratischen Konzept mitgestaltet", unterstrich der Stadtpräsident.

Unter den ehemaligen Bürgerschaftsmitgliedern befindet sich Günther Schütt (CDU), der 28 Jahre , also sieben volle Wahlperioden lang, der Lübecker Bürgerschaft angehört hat. Oertling bezeichnete Schütt als "Nestor" der Bürgerschaft und lobte dessen Engagement in einer Reihe von Ausschüssen, in denen Schütt mitgearbeitet hat.

Nach einer Wahlzeit von vier Jahren scheiden aus der Bürgerschaft aus Bärbel Derlin (SPD), Brigitte Drepper (CDU), Renate Fölsch (Statt), Michael Edler (WIR), Rüdiger Haushalter (SPD), Hans-Jürgen Junge (SPD), Olaf Krauß (WIR) und Dr. Rolf-Erhard Kuhl (SPD).

Bis zu acht Jahren waren in der Bürgerschaft vertreten Gisela Jannsen (Bündnis 90/Die Grünen), Brigitte Stratmann (SPD), Manfred Behrens (SPD), Rolf Klinkel (Bündnis 90/Die Grünen), Lothar Koch (SPD), Wolfhart Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) und Hannes Schmidt-Bianchi.

Drei volle Wahlzeiten, also zwölf Jahre, Bürgerschaftsarbeit leisteten Norbert Döhring (SPD) und Professor Dr. Otfried Strubelt (CDU), während Anke Horn (CDU) bereits 16 Jahre, also vier volle Walhzeiten, in der Lübecker Bürgerschaft ehrenamtlich gearbeitet hat.

Im Namen der ausscheidenden Bürgerschaftsmitglieder mahnte Schütt alle Parteien und Fraktionen, über die Folgen der geringen Wahlbeteiligung nachzudenken und dieser Entwicklung entgenzuwirken.

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