Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 15. Juli 2003

CDU-Fraktion fordert mobiles Stadtteilbüro

V.i.S.d.P. Klaus Puschaddel

CDU

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Autorin: Roswitha Kaske

Der Beschluß der Lübecker Bürgerschaft zur Einrichtung von Stadtteilbüros, also der Verwaltung "vor Ort", wurde von den Lübeckerinnen und Lübeckern durchweg positiv aufgenommen.

Diese Einrichtungen haben sich in den Stadtteilen bewährt und sind nicht mehr wegzudenken. Sie führen zu einer zusätzlichen Belebung der Stadtteile, der Bürger kann seine Behördengänge wohnortnah in seinem Stadtteil erledigen und von Vorteil ist auch, daß der Bürger für mehrere Anliegen ein und denselben Ansprechpartner hat.

Angesichts der Finanznot der Hansestadt Lübeck läßt sich nun aber leider nicht in jedem Stadtteil in Lübeck eine Außenstelle der Stadtverwaltung einrichten.

Um aber für alle Bürgerinnen und Bürger ein gleich gutes Serviceangebot vorhalten zu können, hat die CDU-Fraktion in der Juni-Sitzung der Bürgerschaft einen Antrag eingebracht, mit dem der Bürger- meister beauftragt wurde, schnellstmöglich ein Konzept zu erstellen, wie die noch unversorgten Stadtteile durch den Einsatz eines mobilen Stadtteilbüros versorgt werden können.

Das Stadtmobil ist ein behindertengerechtes Fahrzeug, in dem Büroräume der Stadtverwaltung mit moderner datentechnischer Infrastruktur untergebracht sind. Das "rollende Rathaus" ist kostengünstiger, erheblich flexibler und es kann auch abgelegene Ortschaften und einzelne Wohnplätze bedienen.

Die CDU-Fraktion hofft, daß der Bürgermeister das geforderte Konzept schnellstmöglich vorlegt, da die Vorteile eines mobilen Stadtteilbüros auf der Hand liegen.

Die CDU-Fraktion sieht in dem "rollenden Rathaus" eine zukunftsweisende und vor allen Dingen auch kostengünstigere Ergänzung des bisherigen Konzeptes der Stadtteilbüros.

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