Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 07. Oktober 2003

Fregatte Lübeck im Einsatz gegen Terror

Stadtpräsident wünscht gesunde Heimkehr - Rückkehr im März 2004

Stadtpräsident Peter Sünnenwold (CDU)hat der Fregatte "Lübeck" die besten Wünsche für eine gesunde Heimkehr übermittelt. Anlaß ist der derzeitige Einsatz des Patenschiffes der Hansestadt Lübeck: Die Fregatte gehört zum multinationalen maritimen Einsatzverband Task Force 150 zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus vor der ostafrikanischen Küste. Ihr Auftrag ist die Seeraumüberwachung im Operationsgebiet am Horn von Afrika. Unter der Führung von Kommandant Fregattenkapitän Jürgen zur Mühlen hatte das Schiff am 10. September Wilhelmshaven verlassen, um die Fregatte "Brandenburg" als Flaggschiff des deutschen Marine-Einsatzverbandes planmäßig abzulösen.

Gemeinsam mit Koalitionskräften aus den USA, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien schützt der deutsche Einsatzverband in der Task Force 150 die Seeverbindungslinien im Operationsgebiet Golf von Aden und südliches Rotes Meer. Durch Präsenz und Überwachung des Gebietes am Horn von Afrika sollen terroristische Aktivitäten zwischen Ostafrika und der arabischen Halbinsel verhindert werden. Handelsschiffe in dem strategisch wichtigen Seegebiet werden mittels Abfrage kontrolliert und bei ausreichenden Verdachtsmomenten näher untersucht.

Die Fregatte "Lübeck" wird im März 2004 in Wilhelmshaven zurückerwartet. Das Mandat für den Einsatz der Deutschen Marine in der Operation Enduring Freedom endet am 15. November. Bis dahin wird der Deutsche Bundestag über eine Verlängerung des deutschen Anteils an der Anti-Terror-Operation entscheiden.

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