Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 24. Februar 2019

Ausgabe vom 04. Mai 2004

Eine Kulturlandschaft für Morgen

Senatorin Borns: Intelligente Lösungen für Einrichtungen sind gefragt

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Kultursenatorin Annette Borns: 'Wir müssen die Kulturlandschaft zukunftsfähig machen.'; Foto: N. Neubauer

Lübeck will Kulturhaupt-stadt Europas 2010 werden, doch die Kassen der Stadt sind leer. Im Wirtschaftsplan des Theaters klafft eine Finanzlücke von 1,3 Millionen Euro. Drastische Einschnitte sind zu befürchten. Das Günter Grass-Haus hat ebenfalls finanzielle Probleme. Frau Borns, wie paßt das zusammen?

Diese Frage wird in allen Bewerberstädten gestellt, denn die finanziellen Probleme der 17 deutschen Bewerberstädte sind vergleichbar. Es gilt intelligente Lösungen für die bestehenden Einrichtungen, auch die Kultureinrichtungen, zu finden, um die Kulturlandschaft zukunftsfähig zu machen. Alle Beteiligten sollen Veränderungen schaffen. Lösungen dafür gibt es und sind zum Beispiel im Bereich des Theaters bereits angedeutet worden. Lösungen in diese Richtung können den Wert und die Vorbildfunktion einer Europäischen Kulturhaupstadt nur stärken.

Es ist nicht zu erwarten, daß sich die finanzielle Situation der Hansestadt in den nächsten Jahren verbessert. Womöglich werden kulturelle Einrichtungen schließen müssen. Hat Lübeck dennoch eine Chance als Kulturhauptstadt?

Die innere Situation habe ich eben kurz erläutert. Die Bewerbung hat aber eine genauso wichtige `außenpolitische' Dimension, die die Lübecker Bewerbung von allen anderen Mitbewerberstädten abhebt. Das ist die Einbeziehung der Ostseeanrainerstaaten in das Kulturhauptstadtjahr 2010. Das Holstentor als Symbol der

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