Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 20. Juli 2019

Ausgabe vom 13. Juli 2004

Grundstein ist gelegt

Mechanisch-Biologische Anlage soll Mitte 2005 Betrieb aufnehmen

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Hoben zum symbolischen Spatenstich an: Peter Knitsch, Staatssekretär im Umweltministerium in Kiel, und Thorsten Geißler, Umweltsenator in Lübeck.; Foto: N. Neubauer

Mit dem symbolischenersten Spatenstich durch Peter Knitsch, Staatssekretär im Umwelt-ministerium in Kiel, und Thorsten Geißler, Umweltsenator in Lübeck, am vergangenen Mittwoch ist der erste Schritt für eine Mechanisch-Biologische Anlage (MBA) gemacht. Im Beisein von rund 70 Gästen legte Reinhold Hiller, Erster Stellvertretender Stadtpräsident Lübecks, den Grundstein für die Anlage auf dem Gelände der Deponie Niemark. "Mit der Mechanisch-BiologischenAnlage erfüllt die Deponie alle gesetzlichen Voraussetzungen und kann über den Zeitraum von 2005 genutzt werden", sagte Thorsten Geißler in seiner Ansprache.

Aus Biogas wird Strom

Seit 41 Jahren wird der Abfall aus dem Lübecker Stadtgebiet auf der Deponie Niemark abgelagert, ab dem kommenden Jahr müssen die Abfälle vor der Ablagerung jedoch behandelt werden. So sollen ab Mitte des Jahres die rund 58 000 Tonnen Hausmüll, 54 000 Tonnen Gewerbeabfall und 8000 Tonnen organischen Abfälle, die in der Hansestadt jährlich anfallen, die MBAdurchlaufen. Das heißt in der Anlage werden unter anderem Störstoffe aus dem Abfall entfernt, Metalle herausgezogen, der Müll wird zerkleinert und vergärt. Aus dem dabei entstehenden Biogas soll in einem Blockheizkraftwerk Strom und Wärme erzeugt werden. Auf diese Weise ist die der Betrieb der MBAenergie-autark.

Das Investitionsvolumen insgesamt beläuft sich auf 30 MillionenEuro, davon entfallen 26 Millionen Euro auf die Mechanisch-Biologische Anlage.

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