Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 06. September 2004

Anträge unbedingt ausfüllen und abgeben

Arbeitslosengeld II - Verwaltung hilft beim Ausfüllen der Formulare

In den Medien ist in den vergangenen Wochen wiederholt darauf hingewiesen worden, daß alle erwerbsfähigen Arbeitslosen- und Sozialhilfeempfänger Anträge auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende ("Hartz IV") stellen müssen. Der Bereich Sozialhilfegewährung der Hansestadt Lübeck hat daher ein zentrales Sachgebiet geschaffen, um den Sozialhilfeempfängerinnen und -empfängern zu helfen.

Die Mitarbeiter des Sachgebietes bieten zum Arbeitslosengeld II (ALG II) eine telefonische sowie eine persönliche Beratung an: Die Hotline mit der Rufnummer 122-22 12 ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.

Die Mitarbeiter helfen zudem beim Ausfüllen des Antrages auf ALG II-Leistungen. Da der Antragsvordruck für ALG II-Leistungen umfangreich ist und Erläuterungen bedarf, wird der Antrag von den Beschäftigten des neuen Sachgebietes anhand der gespeicherten Daten der Sozialhilfeempfänger und Sozialhilfeempfängerinnen vorbereitet. Alle erwerbsfähigen Sozialhilfeempfänger werden (und wurden zum Teil bereits) schriftlich zu einem Termin in das Verwaltungsgebäude dieses Sachgebietes in der Fackenburger Allee 27 eingeladen, um den Antrag zu vervollständigen und zu unterschreiben.

In dem Einladungsschreiben wird darauf hingewiesen, daß der bisherige Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt mit Ablauf des 31. Dezember endet und unbedingt ein neuer Antrag gestellt werden muß, um das neue Arbeitslosengeld II zu erhalten.

Obwohl bereits seit mehr als vier Wochen Termine vergeben werden, sind bislang viele der eingeladenen Hilfeempfänger nicht zu den Terminen erschienen. In diesen Fällen können die notwendigen Anträge nicht bearbeitet werden, mit der Folge, daß ab Anfang 2005 die Leistungen wegfallen. Aus diesem Grund, und um alle Anträge sorgfältig abarbeiten zu können, wird an die Empfängerinnen und Empfänger von Sozialhilfe appelliert, die angebotenen Termine unbedingt wahrzunehmen.

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