Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 12. Oktober 2004

Erfolgreiche Sicherheitspartnerschaft

Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei

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Dieser Anblick ist jetzt nicht mehr so oft in der Lübecks City zu sehen.; Foto: Presse- und ffentlichkeitsarbeit

Das am 1. Juli von Lübecks Innensenator Thorsten Geißler (CDU) und der Polizeiinspektion Lübeck vorgestellte Konzept zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit in der Lübecker Innenstadt verläuft erfolgreich und soll fortgesetzt werden. Dies teilten die Hansestadt Lübeck und die Polizei auf der gemeinsamen Pressekonferenz am 6. Oktober mit. Anlass für das Sicherheitskonzept waren zahlreiche Beschwerden und Anzeigen von Anwohnern und Touristen gewesen, die sich durch eine Gruppe von Drogen- und Alkoholkranken belästigt und in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt fühlten. Kernstück des Konzeptes unter dem Titel "Sicherheitspartnerschaft von Hansestadt Lübeck und Polizei Lübeck" war im ersten Schritt die Erhöhung polizeilicher Präsenz im Innenstadtbereich. Mit über 2500 Einsatzstunden stellte die Realisierung dieser Präsenz einen erheblichen Aufwand für das 1. Polizeirevier Lübeck dar, das von Kräften der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin unterstützt wurde. Durch den erhöhten Kontrolldruck zeichneten sich schon nach wenigen Tagen positive Veränderungen an den Treffpunkten ab.

Thorsten Geißler ist sich mit der Leitung der Lübecker Polizei darin einig, die erfolgreiche Arbeit auch zukünftig fortzusetzen. Die Polizei wird ihre Präsenz an das Lagebild angepasst weiter aufrechterhalten. Ein wesentlicher Baustein der zukünftigen Sicherheitspartnerschaft wird die Zusammenarbeit der Polizei mit dem weiter entwickelten städtischen Ordnungsdienst sein. Lübecks Innensenator sieht ein erstes Ziel des Konzeptes erreicht. "Die Lübecker Bevölkerung und die Touristen können sich in der gesamten Altstadt wieder angstfrei aufhalten", so Geißler. Es gehe dabei nicht darum, nur repressiv vorzugehen, sondern es müsse den Abhängigen gleichzeitig Hilfe durch soziale Maßnahmen angeboten werden.

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