Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Donnerstag, 18. Juli 2019

Ausgabe vom 12. Oktober 2004

Neues Gesicht

Richtfest am Nietzscheweg

Auf Marli bekommt ein ganzes Viertel ein neues Gesicht. Die Neue Lübecker Baugenossenschaft gestaltet des Lübecker "Philosophenviertel" völlig neu. Im Nietzscheweg wurde kürzlich in Anwesenheit von Lübecks Bausenator Franz-Peter Boden Richtfest gefeiert: Die Rohbauten von zwei modernen Wohngebäuden mit 52 bezahlbaren und familiengerechten Wohnungen sind fertig.

"Wir wollen die Wohn- und Lebensqualität der Menschen in diesem Viertel spürbar verbessern", beschreibt Falk Böhm das Ziel aller Maßnahmen im Philosophenviertel, in dem die meisten Gebäude und Grundstücke der Neue Lübecker gehören. Böhm ist Vorstandsmitglied der Genossenschaft und verantwortlicher Architekt für alle laufenden Projekte. Franz-Peter Boden, als Senator der Hansestadt Lübeck zuständig für Bauen und Stadtplanung, bezeichnet das Vorhaben der Neue Lübecker als einen gelungenen Beitrag zu einem nachhaltigen Stadtumbau: "Die Kombination aus Modernisierung und Neubau trägt zur Stabilisierung und Revitalisierung des Stadtteils maßgeblich bei."

Die beiden neuen Gebäude sollen im Mai 2005 bezugsfertig sein. "Parallel modernisieren wir auch den zweiten Gebäuderiegel in der Schopenhauerstraße und gestalten den Soldatenweg auf unsere Kosten um. Im Jahr 2008 werden dann alle Modernisierungs-, Abriss- und Neubau-Maßnahmen im Philosophenviertel abgeschlossen sein", erklärt Falk Böhm die Pläne der Neue Lübecker. "Wir werden dann rund 26,5 Millionen Euro in das neue Erscheinungsbild des Quartiers investiert haben."

Nebenan am Schellingweg kann man die Zukunft des Quartiers bereits deutlich sehen: Seit dem Sommer 2003 wohnen hier Mitglieder der Genossenschaft in zwei voll vermieteten modernen Wohngebäuden, die an die Stelle der abgerissenen Objekte aus den Gründungsjahren der Neue Lübecker getreten sind. 48 großzügige Drei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen auf dem neuesten bautechnischer Stand haben hier die kleinteiligen Grundrisse der 50er Jahre abgelöst. Am anderen Ende des Quartiers sind die Gebäuderiegel Leibnitzweg bereits abgerissen, die Kantstraße 2-10 ist bereits größtenteils geräumt und wartet auf ihren Abriss, der noch in diesem Jahr vollzogen werden soll.

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