Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. April 2019

Ausgabe vom 16. November 2004

Bau der Nordtangente

2006 soll Traveklappbrücke fertig sein

Der Rammschlag ist getan: Vergangenen Dienstag betätigten Bausenator Franz-Peter Boden (SPD) und Hans-Peter Stehn, Niederlassungsleiter von Hochtief Norddeutschland, den Knopf, der die erste Ramme in Bewegung setzte. Geplant ist, im Zuge der Nordtangente den Neubau der Travebrücke zwischen der Einsiedelstraße (Westufer) und der Neuen Hafenstraße (Ostufer) zu realisieren. Die Brücke wird eine Gesamtlänge von rund 182 Meter haben und setzt sich aus zwei Vorlandbrücken in Stahlverbundbauweise als 2-Feld-Bauwerke mit beziehungsweise 51 Meter Länge, einer einflügeligen Klappbrücke und der Stahlbetondecke zusammen. Drei Brückenpfeiler gründen aus der Trave, die das Bauen am und auf dem Wasser nötig machen. Mit der Nordtangente soll der Verkehr in der City entlastet werden, wie Franz-Peter Boden erklärte. "So wird der Schwerlastverkehr um die Innenstadt herumgelenkt". Ende 2006 wird die Brücke in Betrieb genommen und 2007 werden die Restarbeiten, zum Beispiel an den Böschungen, erledigt. Das Kostenvolumen für den Bau der Traveklappbrücke beträgt 18 Millionen Euro, ausführende Firma ist die Arbeitsgemeinschaft Traveklappbrücke-Nordtangente.

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