Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 20. Mai 2019

Ausgabe vom 21. Dezember 2004

Standortentscheidung: Dräger bleibt

Aufatmen bei Mitarbeiter, Stadt und Land - Sicherung von wichtigen Arbeitsplätzen

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Bausenator Franz-Peter Boden, Bernd Rohwer, Bernd Saxe, Wirtschaftsminister Wolfgang Halbedel und KWL-Chef Dirk Gerdes freuen sich ber die Dräger-Entscheidung; Foto: R. Bartsch

Und noch eine gute Nachricht: Dräger bleibt. Ein förmliches Aufatmen war vergangene Woche in Lübeck zu spüren.

Ministerpräsidentin Heide Simonis und Wirtschaftsminister Bernd Rohwer begrüßen ausdrücklich die Entscheidung von Dräger, den Standort Lübeck einschließlich der Fertigung zu erhalten. "Dies ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Mitarbeiter, die Hansestadt und das ganze Land", so die Ministerpräsidentin. "Gemeinsam mit der Stadt haben wir ein umfassendes Paket geschnürt, das es Dräger Medical ermöglicht, den Standort Moislinger Allee zu erhalten und auszubauen", ergänzte Rohwer.

Das Paket beinhaltet eine umfassende Förderung der zu erwartenden Investitionen und die Möglichkeit, die Finkenstraße und andere Flächen im Umfeld des Betriebsgeländes in absehbarer Zeit zu erwerben. Der Ausbau der Moislinger Allee zwischen Finkenstraße und Lindenplatz ist mit zirka 11,5 Millionen Euro vorgesehen. Nach aktuellen Schätzungen kann Lübeck für den Straßenausbau mit rund 7,5 Millionen Euro Fördermitteln rechnen. "Das Land wird die anstehenden Investitionen der Dräger Medical, die sich nach Schätzungen auf 50 bis 70 Millionen Euro belaufen, mit dem höchstmöglichen Fördersatz von 18 Prozent bis zur Höhe von 50 Millionen Euro und neun Prozent für darüber hinausgehende Investitionen fördern", sagte Rohwer weiter. So werde der Ausbau des Flughafens Blankensee und auch die Gründung einer neuen Fluggesellschaft aktiv unterstützt.

Als " schönste Nachricht telefonisch durch Theo Dräger in meiner Amtszeit und zugleich ein wunderbares Weihnachtsgeschenk" bezeichnete Bürgermeister Saxe die Standortentscheidung. Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Reinhardt freut sich: "Jetzt können die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen von Dräger Medical und ihre Familienwieder beruhigter in die Zukunft blicken". Ebenso erleichtert ist Klaus Puschaddel, CDU-Fraktionsvorsitzender, ist über die "goldrichtige Entscheidung" "Eine Entscheidung, die zukunftsweisend für Dräger aber auch für Lübeck ist." Wirtschaftssenator Halbedel sagte: "Ein historischer Tag für Lübeck nach der A 20. Ein hervorragender Grundstein für zukünftige Entwicklung Lübecks und seines Umlandes ist somit gelegt".

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