Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 12. Dezember 2017

Ausgabe vom 01. März 2005

Psychatrium Gruppe in Neustadt

Hilfe für Angehörige

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v.l.n.r: Chefarzt Dr. Wolfgang Krüger, Oberärztin Dr. Sylvia Wachholz, Oberarzt Michael Freudenberg.

Die psychatrium GRUPPE bietet auch in diesem Jahr Angehörigen Hilfe mit ihren Gruppen an. "Viele Angehörige psychisch Kranker wissen keinen Rat mehr und verzweifeln," sagt der Leitende Arzt Dr. Wolfgang Krüger. In den Gruppen, die in Neustadt angeboten werden, können sich Interessierte an mehreren Abenden Informationen und Tipps aber auch Zuspruch holen: "Für Angehörige ist wichtig, dass man sie stärkt und sie lernen die Krankheit besser zu verstehen, um damit umgehen zu können. Für jeden Erkrankten ist wichtig, dass Angehörige und Freunde zu ihm halten," so Dr. Krüger.

Folgende Gruppen beginnen in den nächsten Tagen:

. Angehörige Demenzkranker, Donnerstag 3. März

. Angehörige depressiv und manisch-depressive Erkrankter (auch Betroffene), Dienstag 15. März,

. sowie Angehörige Schizophrenie Erkrankter, Dienstag 8. März

Alle Gruppen beginnen jeweils um 18.30 Uhr im Casino der psychatrium GRUPPE in Neustadt und werden 14-täglich fortgesetzt. Jedes Treffen beginnt mit einem einführenden Vortrag zum jeweiligen Schwerpunktthema. Danach stehen Fragen und Austausch der Teilnehmer im Vordergrund.

Seit acht Jahren bietet die Fachklinik in Neustadt Informationsgruppen für Angehörige an. "Zum Teil fuhren die Menschen sehr weit, um in Neustadt an einer Angehörigengruppe teilzunehmen. Der Leidensdruck ist sehr groß," sagt Dr. Wolfgang Krüger, der die Gruppe für Angehörige depressiv und manisch-depressiv Erkrankter leitet. "

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