Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Dezember 2009

Finanziellen Super-GAU verhindern!

Autor: Thomas Schalies

FDP

Das von "Rot-Rot-Grün" beschlossene "Aus" für den Flughafen Lübeck-Blankensee bedeutet, dass die Stadt über 32 Mio. Euro abschreiben müsste und mindestens 16 Mio. Euro für die Abwicklung zu zahlen hätte. Die von Bündnis 90/Die Grünen favorisierte Herabstufung zum Verkehrslandeplatz (z.B. für Sportflieger und kleinere Geschäfts- flugzeuge) wäre noch wesentlich teurer. Dies würde zu dauerhaften Verlusten i.H.v. 4,6 Mio. Euro p.a. führen, welche die Stadt Jahr für Jahr ausgleichen müsste. Die mit dem Bürgerbegehren "Ja zum Lübecker Flughafen" angestrebte Lösung ist dagegen deutlich vernünftiger: Die Aufwendungen von höchstens 4 Mio. Euro (erste Ausbaustufen gemäß Planfeststellungsbeschluss) und für die Absicherung des Flughafenbetriebes für 3 Jahre (bis 2012) i.H.v. insgesamt

3,5 Mio. Euro ermöglichen eine gesicherte, nicht mehr angreifbare Ausbauplanung für den Flughafen. Erst damit wird der Flughafen für einen privaten Investor hochattraktiv - zum Nutzen der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger: Bisherige Investitionen werden nicht vernichtet, künftige Kosten minimiert und entfallen spätestens ab 2012. Der Linienflugverkehr bleibt nicht nur in Lübeck erhalten, sondern es werden künftig noch wesentlich mehr attraktive Flugziele vom Lübecker Flughafen aus angeflogen. Die Zahl der Fluggäste nach Lübeck (Touristen) steigt weiter. Die Zahl der Arbeitsplätze im und am Flughafen sowie der mittelbar von ihm abhängigen Jobs (z.B. in Hotels und Gastronomie) wächst spürbar. Durch die verbesserte Erreichbarkeit wird die Region Lübeck als Wirtschaftsstandort noch attraktiver.

V.i.S.d.P.: Thomas Schalies

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