Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 24. Juli 2019

Ausgabe vom 03. Mai 2005

Landesweite Aktion "Sicheres Wohnen in Schleswig-Holstein"

Vortrag am 4. Mai zum Thema "Einbruchsschutz" in der Verbraucherzentrale

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Gastgeberin Birgit Seidel von der Beratungsstelle Lübecker der Verbraucherzentrale stellte gemeinsam mit Vertretern von Polizei und Handwerk die Sicherheitswochen³ vor.; Foto: R. Bartsch

Die Beratungsgruppe der Polizei zum Thema "Einbruchsschutz" wurde im vergangenen Jahr aufgelöst. An ihre Stelle getreten sind Fachfirmen, die sich nach entsprechender Aus- und Fortbildung besonders haben zertifizieren lassen und in einer speziellen Liste erfasst sind. Landesweite Sicherheitswochen bieten derzeit die Verbraucherzentralen Schleswig-Holstein und der Polizei mit kostenloser Beratung. Ein dementsprechender Vortrag findet in der Beratungsstelle Lübeck, Fleischhauerstr. 45, am Mittwoch, den 4. Mai, statt. Beginn ist 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Außerdem wird an diesem Tag von 10 bis 18 Uhr individuell beraten. Auch diese Einzelberatung ist kostenlos. Anmeldungen werden unter 0451-7 22 48, per Fax unter 0431-5 57 87 55 oder E-Mail: vb-hl@verbraucherzentrale-sh.de erbeten. Wie sich aus einem Vorgespräch ergab, wird in Deutschland alle zwei Minuten eingebrochen. Allein in Schleswig-Holstein wurden im Jahr 2004 rund 5.000 Einbrüche in Wohnungen, 5.600 Büro- und Geschäftseinbrüche sowie 3.000 Einbrüche in Boden- und Kellerräume registriert, die eine Schaden von mehr als 60 Millionen Euro verursachten. Aus diese Grund wollen die Verbraucherzentrale und die Polizei mit gezielten Informationen zum Thema "aktiver Einbruchsschutz" den Straftätern eine Riegel vorschieben. Das Projekt wird durch den polizeilichen Sicherheitspartner "Qualitätsgemeinschaft Sicherungstechnik Nord" unterstützt. Diese Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus Handwerkskammern, Innungen und Fachverbänden der Bereiche Metallbau, Tischlereifachbetriebe, Glaser, Rollladen- und Jalousiebauerhandwerk, Elektro- und Informationstechnikhandwerk. Die Erstberatungen bei den polizeilichen Partnerbetrieben des Adressennachweises sind kostenfrei. Die in dieser Adressenliste des Landeskriminalamtes Schleswig - Holstein geführten Betriebe sind im Hinblick auf den gebotenen Sicherheitsstandard in der Lage, eine kompetente Beratung durchzuführen, Schwachstellen zu erkennen, Angebote zur Einbruchsicherung zu erstellen und die Arbeiten anschließend fachgerecht auszuführen. Die Verbraucherzentrale und die Polizei empfehlen ausschließlich DIN- beziehungsweise VdS - geprüfte und anerkannte Sicherungsprodukte. Wichtige Hinweise und Informationen der Verbraucherzentralen und der Polizei zu diesen Themen finden Hausbesitzer und Mieter in Broschüren und Faltblättern unter dem Thema "Ungebetene Gäste", "Sicherheit für Haus und Wohnung" oder im Faltblatt "Einbruch- und Überfallmeldeanlagen" in den Verbraucherzentralen. Dort gibt es auch den Ratgeber "Sicherheit für Haus und Wohnung". Vertiefende Informationen im Internet unter den Adressen www.polizei.schleswig-holstein.de sowie www.polizei-beratung.de. RB

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