Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 16. Juli 2019

Ausgabe vom 02. August 2005

Umbau Moislinger Allee

Notwendige Baumaßnahmen zur Stadtortsicherung

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Der erste Bauabschnitt zum Umbau der Moislinger Allee begann vergangene Woche.; Foto: M. S. Niemann

Die Bauarbeiten zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Bereich Moislinger Allee/Lachswehrallee haben begonnen. Bauherr der Maßnahmen ist der Bereich Verkehr der Hansestadt Lübeck. Die Baumaßnahme umfasst im ersten Bauabschnitt den dreispurigen Ausbau der Moislinger Allee zwischen dem Knotenpunkt Töpferweg/Finkenstraße und der Lachswehrallee, einschließlich des Umbaus des Knotenpunktes Moislinger Allee/Lachswehrallee/Bei der Sägemühle. Sie steht im Zusammenhang mit der Schließung der Finkenstraße, die zur Standortsicherung für das Drägerwerk notwendig geworden war.

Im unmittelbar nachfolgenden zweiten Bauabschnitt wird die Moislinger Allee zwischen der Lachswehrallee und dem Kreisverkehrsplatz Lindenplatz vierspurig ausgebaut. Die einmündenden Straßen werden den veränderten Verkehrsbedingungen angepasst.

Auf dem gesamten Streckenabschnitt werden die Park- und Baumstreifen, sowie die Radwege und Gehwege neu geordnet und entsprechend ausgebaut. Ebenso werden die Ver- und Entsorgungsleitungen neu verlegt oder saniert. Die Bauarbeiten beginnen im Bereich des Knotenpunktes Moislinger Allee/Lachswehrallee und werden von dort in Richtung Töpferweg weitergeführt. Ab Oktober 2005 schließt sich der Abschnitt zwischen Lachswehrallee und Moislinger Allee 17/22 an. Grundsätzlich wird während der gesamten Baumaßnahme der Kfz-Verkehr in beiden Richtungen, sowie der Geh- und Radverkehr beidseitig der Moislinger Allee, aufrechterhalten. Kurzzeitig und zu verkehrsarmen Zeiten kann jedoch die Sperrung einer Fahrspur erforderlich werden. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes zum Ende des Jahres 2005 werden - voraussichtlich ab März/April 2006 - die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt fortgesetzt und bis Ende 2006 abgeschlossen.

Die gesamte Baumaßnahme soll 8,4 Millionen Euro kosten und wird voraussichtlich mit vier Millionen Euro aus Mitteln des Landes unterstützt. Rund die Hälfte der Gesamtsumme soll noch in diesem Jahr verbaut werden.

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