Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ausgabe vom 09. August 2005

Plakate als Warnung

Autofahrer sollen Rücksicht nehmen

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Roland Funk vom Bereich Verkehrsangelegenheiten (li.) und Senator Thorsten Geißler stellten gemeinsam das Plakat vor den Sana-Kliniken Lübeck auf. ; Foto: M. S. Niemann

Einen markanten Platz wählte sich Senator Thorsten Geißler bei der Vorstellung der Plakataktion für die Sicherheit der Schulanfänger: die Einfahrt der Sana-Kliniken. "Dies ist ein Platz, um Autofahrern zu zeigen, wo Kinder, die zum ersten Mal ihren Schulweg zurück legen, landen können. Sie reagieren eben anders als Erwachsene", so Geißler. Die Plakate, die die Fahrer für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr sensibilieren sollen, werden bis zum 20. September an 86 Standorten in der Nähe von Grundschulen stehen. Auch in der Nähe der Sana-Kliniken befindet sich eine, die Karlhorst-Schule. "Auf diese Schule bin ich gegangen, mein früherer Schulweg verläuft genau hier", erinnert sich der Senator.

Bereits zum 31. Mal führt der Bereich Verkehrsangelegenheiten der Hansestadt Lübeck die alljährliche Plakataktion zum Schulanfang durch. Zirka 2000 Kinder drücken in dieser Woche in Lübeck erstmals die Schulbank. Geißler betont, wie wichtig es sei, insbesondere in der Nähe von Schulen langsam zu fahren, stets bremsbereit zu sein und immer mit unüberlegtem Verhalten der Kinder zu rechnen.

Zahlen zu Unfällen mit Erstklässlern liegen derzeit zwar nicht vor, die Polizeiinspektion Lübeck registrierte jedoch allein im vergangenen Jahr 151 Verkehrsunfälle mit Kindern, davon 48 auf dem Schulweg.

Die Aktion, die der Bereich Verkehrsangelegenheiten zusammen mit der Landesverkehrswacht durchführt, hat in den vergangenen Jahren eine gute Resonanz gefunden. Die Plakate sollen dazu beitragen, den Kleinen ihren Schulweg in den ersten Wochen des neuen Lebensabschnittes zu erleichtern. "Wir hoffen, dass kein Kind zu Schaden kommt, und die Eltern ihre Erstklässler ohne Sorgen zur Schule schicken können", wünscht sich Geißler eine möglichst große Wirkung der Plakataktion. msn

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