Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 17. November 2018

Ausgabe vom 20. September 2005

Lübeck muss sich mehr als Hochschulstadt fühlen!

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

CDU

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Autor: Oliver Fraederich

Auf Antrag der CDU-Fraktion hat die Bürgerschaft in ihrer letzten Sitzung einen Antrag beschlossen, dessen Ziel eine Verbesserung der gegenseitigen Identifikation der Hansestadt Lübeck mit den hiesigen Hochschulen ist. Der Bürgermeister soll ein Konzept erstellen, durch welches den Studierenden das Einfühlen in Lübeck einfacher gemacht werden soll; so z.B. städtische Ansprechpartner zu finden und Studentenjobs vermittelt zu bekommen. Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP bezeichnen es als "Begöschern" von Studierenden, die CDU nennt es aktives Standortmarketing. Jede Stadt auf der Welt wirbt um Studierende und Akademiker. Sie sind die besten Multiplikatoren und Werbeträger. Dies gilt aber nur, wenn sie auch einen guten Eindruck von der Stadt mitnehmen. Um so mehr muss Lübeck sich um die eigenen Hochschulen kümmern. Dass die CDU-Fraktion in der Bürgerschaft mit dieser Einstellung gegen erhebliche Widerstände aus den anderen Fraktionen ankämpfen musste, zeigt überdeutlich: Lübeck nimmt die Rolle als Hochschulstadt noch nicht ausreichend an. Die CDU-Fraktion weiß, was die Hochschulen für unsere Stadt bedeuten: Sie sind Wachstumsmotoren, Brutstätten für Innovation, Partner der Wirtschaft und kulturell-geistige Zentren in einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturstadt. Darum wird die CDU die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen, ihren Professoren und Studenten weiter ausbauen zum Wohle der Stadt und ihrer Hochschulen. Insbesondere danken wir dem Stadtpräsidenten Peter Sünnenwold und seinem Büro für die bereits erfolgten vielfältigen Initiativen, der Durchführung des "Akademischen Abends" und dem Empfang "Rathaus im Dialog: Studenten für Lübecks Zukunft".

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