Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. April 2019

Ausgabe vom 09. Juni 1998

Weniger Müll

Stadtwerke legen Umweltbericht 1997 vor

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Die Wertstoffe machen fast fünfzig Prozent des Abfalls aus SZ-Grafik

Im Bereich Gewerbeabfall konnte die Restmüllmenge im Jahr 1997 erneut gesenkt und somit der Verwertungsgrad nochmals erhöht werden. Dies geht aus dem Umwelt- und Energiesparbericht hervor, der am vergangenen Dienstag im Stadtwerkeausschuß vorgestelllt wurde.

Insgesamt erfaßten die Stadtwerke im vergangenen Jahr 3786 Tonnen Wertstoffe und Abfälle. Davon waren 2372 Tonnen (gleich 62,65 Prozent) Baurückstände, zum Beispiel Bauschutt und Straßenaufbruch.

Die verbleibende Abfallmenge (1414 Tonnen) setzte sich zusammen aus Gewerbeabfall (298 Tonnen), Quarzkiesabfällen (96 Tonnen) aus dem Bereich der Trinkwasseraufbereitung, 192 Tonnen Sonderabfällen, Bioabfällen (getrennt nach 152 Tonnen Garten- und Parkabfälle sowie eine Tonne Nahrungsmittelreste aus Kantinen) und schließlich aus 676 Tonnen Wertstoffen. Dazu zählen Altmetalle, Altpapier, Kunststoffe, Altreifen, Friteusenfett, Altglas, Styropor und Eisenschlamm.

Zu der Gruppe der Sonderabfälle gehören beispielsweise

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