Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 22. Juli 2019

Ausgabe vom 18. Oktober 2005

Falsche Ernährung führt zu Krankheiten

Vitaminmangel und "freie Radikale" mögliche Ursache

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Apotheker Dr. Rudi Alisch empfiehlt im Falle des Falles³ mit Frutix³ ein Konzentrat an sekundären Pflanzensäften. Dieses hilft, wieder in Einklang zu kommen mit den freien Radikalen. Aber es bleibt weiter das Erfordernis ausgewogener Ernährung.

Durchaus bekannt und wissenschaftlich erwiesen entstehen viele der so genannten Zivilisationskrankheiten durch falsche Ernährung: Zu fett, zu viel Fleisch und vor allem zu wenig Obst und Gemüse. Die Folgen: Allergien, Infektionsanfälligkeit, Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-Krankheiten bis hin zum Krebs. Oftmals allgemein auf "Vitamin- oder Mineralstoffmangel" beschränkt, wird nun immer häufiger auch auf so genannte "freie Radikale" hingewiesen: Schadstoffe, die durch eben diese falsche, weil unausgewogene Ernährung im Organismus im Übermaß entstehen. Dieses sind aggressive und zerstörerische Atome oder Moleküle, zumeist Sauerstoffverbindungen, die andere Atome oder Moleküle im Organismus angreifen und diese ebenfalls zu freien Radikalen machen, die ihrerseits wieder andere "infizieren". Selbst moderne Lebensweise mit ihren vielfältigen Belastungen wie Stress, Rauchen oder aus Umweltschadstoffen heraus führen zu deren Entstehen. Ein Lungenzug mit einer Zigarette beispielsweise überschwemmt die Lunge mit Billionen von freien Radikalen. Eine Kettenreaktion also, mit der der Organismus allein kaum mehr fertig werden kann. Es gilt daher, diesen mit "Oxidation" bezeichneten Prozess durch körpereigene Schutzmechanismen aufzuheben oder vorab zu verhindern. Das gelingt durch "Antioxydantien"; das sind bioaktive Stoffe, die den Oxydationsprozess verhindern, indem sie die freien Radikalen einfangen und zerstören. Auch weiß man seit einiger Zeit, dass vor allem viele der so genannten sekundären Pflanzenstoffe besonders wirksame Antioxydantien sind und darüber hinaus - vielfach wissenschaftlich belegt - sogar noch viel mehr bewirken. Enthalten in Obst und Gemüse: Fünfmal frisches Obst oder Gemüse täglich, etwa 400 Gramm Gemüse und dazu noch einmal 200 Gramm Obst, sind das kleine Geheimnis, die Balance freier Radikale zu gewährleisten. Die Vitamintablette ist kein Ersatz dafür, da diese die im übrigen notwendigen bioaktiven Pflanzenstoffe nicht enthalten können. Das Erfolgsrezept bleibt einfach das virtuose Zusammenspiel sekundärer Pflanzenstoffe aus abwechslungsreicher Ernährung. Ob die freien Radikalen die Oberhand gewonnen haben, lässt sich ähnlich dem Pieks in den Finger und mittels des Bluttröpfchens messen. Etwa bei der Messaktion "Freie Radikale", die die Apotheke Am Behnhaus in der Königstraße 14 ab sofort und noch bis 4. November 2005 anbietet. Eine Anmeldung dazu ist nicht notwendig. Weitere Information unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 0 79 96 90. Foto/Text: RB

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