Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 25. August 2019

Ausgabe vom 14. Februar 2006

Gesprächsrunden zum Thema "Ausländerdiskriminierung"

CDU

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

Die CDU-Fraktion setzt bei diesem sensiblen Thema weiter auf Gespräche in den zuständigen Fachausschüssen. Nachdem bereits der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung gute gemeinsame Gespräche zu diesem Thema hatte wird den beteiligten Diskothekenbetreibern, Sicherheitsdiensten sowie den beteiligten Bereichen der Stadtverwaltung, der Polizei und den Vertretern der Jugendverbände jetzt auf Antrag der Vertreter der CDU-Fraktion im Jugendhilfeausschuss noch einmal Gelegenheit gegeben, in gemeinsamer Runde ihren Standpunkt und mögliche Lösungsansätze darzustellen. Gespräche und Meinungsaustausch ist nach Auffassung der CDU-Fraktion der beste Weg, um mit diesem sensiblen Thema umzugehen. Die berechtigten Interessen der Diskothekenbetreiber, der Besucher und auch der Jugendverbände müssen weitestgehend aufeinander abgestimmt werden. Eine pauschale Verurteilung der Betreiber der Diskotheken oder gar der jugendlichen ausländischen Gäste lehnt die CDU-Fraktion ab. Es ist im Interesse aller Besucherinnen und Besucher der Lübecker Discos, dass der Aufenthalt der Gäste störungsfrei und ohne Randale erfolgt. Die Gäste müssen hier auf die Erfahrungen der Betreiber und von deren Sicherheitspersonal vertrauen. Diese dürfen dann aber natürlich im Umkehrschluss ganze Besuchergruppen auch nicht pauschal ausgrenzen wie es gelegentlich behauptet wird. Die Mitglieder der CDU - Fraktion werden den schon im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung bewährten Kurs des Dialoges und des freiwilligen Aufeinanderzubewegens der möglichen Konfliktparteien fortsetzen. Es ist immer besser miteinander im Vorfeld eines Problems über dessen Lösung gemeinsam mit den Betroffenen zu reden, als nachher in der

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de