Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 19. August 2019

Ausgabe vom 23. Mai 2006

Großes Ansehen der MuK muss erhalten bleiben

CDU

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

Die Hansestadt Lübeck ist hoch verschuldet, kann daher kaum noch Pflichtaufgaben erfüllen. Die Stadt ist gezwungen, Zuschüsse, auch an mehrheitlich städtischen Gesellschaften, zu reduzieren. Ein Weg zur Kostensenkung könnte eine Teilprivatisierung von städtischen Gesellschaften sein - in diesem Falle der Verkauf von Anteilen an der städtischen Musik- und Kongresshallen GmbH an private Investoren. Bei einer Beteiligung von zusätzlichen Investoren würden mehr Flexibilität und neue Ideen in das Unternehmen Musik- und Kongresshalle fließen. Private Investoren können nötige große Investitionen im Unternehmen MuK tätigen, zu denen die Stadt derzeit wegen fehlender Haushaltsmittel nicht mehr in der Lage wäre. Private Partner der MuK werden auch andere Ideen in den professionellen Betrieb der Hallengesellschaft einbringen. Unverzichtbar bei der Suche nach einem geeigneten Investor ist aber eine europaweite Ausschreibung, um in einem geordneten Interessenbekundungs- und Verhandlungsverfahren neue Partner zu gewinnen. Transparenz und Chancengleichheit sind bei diesem Verfahren ungedingt sicherzustellen. Es ist nach Auffassung der CDU-Fraktion möglich, dass sich ein strategischer Partner findet, durch den das gute Ansehen der MuK erhalten bleibt. Wichtig ist, dass das kulturelle Angebot der MuK sichergestellt ist. Insbesondere ist durch den zukünftigen Betreiber zu gewährleisten, dass für das Philharmonische Orchester der Theater Lübeck GmbH, das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks und das Schleswig-Holstein Musik Festival die Lübecker Musik- und Kongresshalle ein zentraler Veranstaltungsort bleibt.

Zurück zur Übersicht

 
Jetzt Werbung schalten auf www.luebeck.de