Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 18. Juni 2019

Ausgabe vom 01. Mai 2007

Erste Lübecker Armutskonferenz

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

CDU

Die 1. Lübecker Armutskonferenz hat gezeigt, dass es viele Gründe für Armut gibt. Dazu gehören eine schlechte oder nicht vorhandene Schul- und Berufsausbildung ebenso wie fehlende Betreuungsmöglichkeiten für Alleinerziehende. So bedeuten beispielsweise fehlende Betreuungsplätze, dass keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen werden kann. Dies sind die Bereiche, in denen Kommunalpolitik tätig werden kann. Daher hat die CDU sich schon in der Vergangenheit dafür eingesetzt, dass in Lübeck mehr Krippenplätze entstehen. Hierfür wurden auf Initiative der CDU Bürgerschaftsfraktion jährlich 370.000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Zur Qualifizierung von Jugendlichen, bei denen noch Vermittlungshemmnisse für die Aufnahme einer Beschäftigung bestehen, wurde vor drei Jahren die BQL gegründet. Diese qualifiziert in enger Abstimmung mit der mittelständischen Wirtschaft und den Kammern zur Zeit 408 erwerbslose Jugendliche. Wir als CDU wissen, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation nicht in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Daher haben wir in der Bürgerschaftssitzung am 27.02.2007 den Antrag gestellt, dass der Bürgermeister aufzeigen möge, ob und ggf. wie für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten geschaffen werden können. Eine besonders wichtige kommunale Aufgabe auch im Zusammenhang mit dem Thema "Armut" ist für die CDU aber auch der Erhalt und Ausbau der Nachbarschaftsbüros. Sie bieten gerade auch on Armut betroffenen Menschen Rat und Hilfe an und sorgen mit ihren Angeboten für eine Verbesserung des sozialen Umfeldes in den Stadtteilen, in denen diese Arbeit besonders wichtig ist.

Autorin: Roswitha Kaske und Autor: Henning Stabe

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