Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 22. Mai 2019

Ausgabe vom 08. Mai 2007

CDU fordert Sachlichkeit und Ruhe in der Schuldiskussion

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

CDU

Die veröffentlichten Teilergebnisse des Gutachtens Schulentwicklung werden von uns als vorläufige Grundlage der bevorstehenden intensiven Diskussion angesehen. Das von der Schulsenatorin gewählte Verfahren der öffentlichen Proklamation von Teilergebnissen eines noch nicht fertigen Gut- achtens ist dabei weder hilfreich noch sachlich gerechtfertigt. Den Betroffenen muss vielmehr signalisiert werden, dass die Schulentwicklung voraussichtlich nicht uneingeschränkt den aktuellen Veröffentlichungen aus dem Gutachten folgen wird. Entscheidend wird nun die Diskussion mit den Lübecker Schulen sein. Wir fordern die Senatorin auf, umgehend die vollständigen Daten und Informationen den Fraktionen und Schulen zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört auch die nachvollziehbare Bedarfsanalyse für Gemeinschaftsschulen und die gymnasialen Oberstufen. In der Regel werden Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe geführt. Dennoch wird das Abitur bei der Argumentation für diese Schulart häufig an erster Stelle geführt. Das ist nicht seriös. Wir unterstützen die Forderung nach einer flächendeckenden schulischen Versorgung in Lübeck. Wieso die Gutachter im Stadtteil St. Jürgen allerdings keine Regionalschule vorgesehen haben und die Grundschule an der Klosterhofschule aufgelöst haben wollen, ist für unsere Fraktion nicht nachvollziehbar. Wir werden uns in den nächsten Wochen und Monaten an der Schulentwicklungsdiskussion aktiv, konstruktiv und sachlich beteiligen. Am Ende der Diskussion steht dann die Entscheidung durch die Lübecker Bürgerschaft.

Autorin: Ingrid Schatz

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