Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Dienstag, 25. Juni 2019

Ausgabe vom 17. Juli 2007

Bürgerfreundliche Stadtverwaltung

V.i.S.d.P: Andreas Zander, Autor: Christopher Lötsch

CDU

Die letzten Jahre haben Lübeck eine Reihe von Maßnahmen zur Steigerung der Bürgerfreundlichkeit in unserer Stadtverwaltung beschert: Stadtteilbüros ermöglichen die Abwicklung von mehreren Verwaltungsdienstleistungen an einem Ort - vor Ort. Ebenso hat sich die Zahl der über das Internet erhältlichen Formulare vervielfacht - auch wenn bis zum echten eGovernment noch ein langer Weg zu beschreiten ist. Die überwältigende Mehrheit der Verwaltungsmitarbeiter leistet eine großartige Arbeit: Mit viel Engagement für die Belange der Lübeckerinnen und Lübecker. Überstunden beseitigen geräuschlos große und kleinere Probleme, die so gar nicht erst den Weg in den Lübecker Blätterwald finden. Und dennoch: Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, dass nicht in allen Teilen der Verwaltung so gehandelt wird. Der Umgang mit den Laternenumzügen im letzten Herbst hat Lübeck überregional eine schlechte Presse beschert. Beim voreiligen Verbot des Schüler-Sponsorenlaufs zum UNICEF-Jahr hat erst die Presseberichterstattung und das anschließende Eingreifen des Bürgermeisters zu einem Ende geführt. Diese Ereignisse sind zum Glück Ausnahmen. Gesetzliche Vorgaben sind nicht zur Verhinderung von Veranstaltungen geschaffen worden. Die Verwaltung hat die Aufgabe, trotz gesetzlicher Regelungen die Initiativen der Lübeckerinnen und Lübecker zu ermöglichen anstatt sie zu verhindern. Das kann gelingen, ohne dabei Gesetze zu brechen oder zu umgehen. Auch beim UNICEF-Sponsorenlauf war es am Ende möglich. Die Bürgerschaft hat daher auf Antrag der CDU die Verwaltung beauftragt, in diesem Sinne ein Konzept zur dauerhaften Bürgerfreundlichkeit der Verwaltung zu entwickeln.

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