Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 19. Juli 2019

Ausgabe vom 09. Oktober 2007

Diskussion um Zukunft von St. Lorenz konstruktiv führen

SPD

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

Die SPD fordert seit langem ei-ne gerechtere Verteilung der Haushaltsmittel in den Stadttei-len.

Die in den vergangenen Jahren deutliche Bevorzugung Trave-mündes muss ein Ende haben. Für benachteiligte, hoch ver-dichtete Stadtteile wie St. Lorenz Nord fordern wir künftig

- zusätzliche soziale Angebote,

- einen besonderen Schwer-punkt bei der Sanierungen von Kinderspielplätzen,

- eine städtebauliche Qualitäts-offensive.

Die jüngsten Beiträge des VfL Vorwerk oder von Mixed Pickels unterstreichen unsere Bemühungen für ein Maßnahmenpaket zur Aufwertung dieser Bereiche. Die bei Gesprächen vor Ort immer wieder geäußerten Klagen der Einwohnerinnen und Einwohner sind berechtigt.

In dem durch eine hohe bauliche Verdichtung und erhebliche Verkehrsimmissionen (Friedensstraße, Schwartauer Allee, Lohmühle) geprägten Stadtteil fehlen öffentliches Grün und zusätzliche Naherholungsflächen.

Wir wollen deshalb auf dem Warendorpplatz eine öffentliche Grünfläche und keinen Auspuffservice, wie es die Lübecker CDU bevorzugt.

Wir wollen eine attraktive Um-gestaltung von Brolingplatz und Marquardplatz.

Wir wollen einen Grünzug über das ehemalige Schlachthofgelände.

Wir wollen eine Renaturierung des Struckbaches

Wir wollen ein Nachpflanzen von Alleebäumen als Aus-gleichsmaßnahme vor Ort.

Wir wollen die Stadtgrabenbrücke, damit St. Lorenz Nord näher an die Altstadt heran rückt.

Wir sind gegen weitere Kürzungen der Mittel für Kinder und Jugendarbeit, wie mit der Stimme von Herrn Meier von der CDU St. Lorenz beschlossen, darf es nicht geben.

Identifikation mit der Stadt fängt im Stadtteil an. Dies ist das Prinzip der SPD.

Autor: Sven Schindler

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