Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Sonntag, 22. Oktober 2017

Ausgabe vom 29. Juli 2008

Die Stadt geht neue Wege

Konzept von Berliner Büro soll Lübecks Zukunft vorausplanen

"Wir wollen die Zukunft unserer Stadt überschaubar machen. Wie kann und wie soll sie sich entwickeln?", leitet Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) die Vertragsunterzeichnung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) ein. Das Konzept orientiert sich an dem durch die demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen bedingten Strukturwandel. "Fragen wie: ,Wie fügen sich beispielsweise öffentliche und private Prozesse in Lübeck in das Zukunftsbild Lübecks ein?' sollen im Konzept berücksichtigt werden", so Saxe weiter. Das ISEK soll die Entwicklungspotentiale Lübecks sowie einzelner Stadtteile benennen und aufzeigen, wie die Qualitäten zukunftsfähig erhalten oder ausgebaut werden können.

Für die Erarbeitung des ISEK beauftragt die Stadt das Berliner Büro Jahn, Mack und Partner, das in einem Ausleseprozess ausgewählt wurde. "Wegen der Erfahrung und dem Profil", erklärt der Bürgermeister. Susanne Jahn, Mitgesellschafterin des 15-köpfigen Büro-Teams, freut sich auf die gemeinsame Arbeit mit der Stadt. "Wir werden herausfinden, was in Lübeck bereits vorhanden ist und was für eine weitere Entwicklung gewünscht ist". Auch werde ihr Büro erarbeiten, wo die Schwerpunkte liegen und welche Teile noch fehlen. Bis Juli 2009 soll das Konzept, an dem ein Kernteam von drei Personen arbeitet und je nach Bedarf um Mediatorin und Landschaftsplaner ergänzt wird, erstellt sein und der Bürgerschaft zum Beschluss vorgelegt werden. "Das ISEK wird die Grundlage für die nächsten fünf bis zehn Jahre sein", erläutert Jahn. Dabei sei das Ergebnis keineswegs starr und unabänderbar. "Es ist nichts in Stein gehauen,

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