Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 19. August 2008

Travemünde braucht ein Schwimmbad

Bündnis 90 / Die Grünen

Darüber waren sich alle Teilnehmer in der letzten Sitzung des Ausschusses für den Kurbetrieb einig. Mittlerweile liegt ein Bericht der Verwaltung über die Beteiligung Lübecks an einem öffentlichen Schwimmbad in Travemünde auf dem Priwall vor. Darin macht eine Wirtschaftlichkeitsberechnung die klare Aussage, dass ein Schwimmbad im Inneren Kurgebiet weniger defizitär zu betreiben ist, als auf dem "Priwall". Trotzdem beantragten die Fraktionen von CDU und FDP, dass die Stadt eine Vereinbarung mit der Waterfront AG zur Errichtung eines öffentlichen Schwimmbades abschließt und sich mit bis zu einem Drittel, höchstens jedoch mit 300.000 Euro jährlich an dem zu erwartenden Defizit beteiligt. Dies war uns GRÜNEN zu viel Geld in Zeiten leerer Stadtsäckel und wir lehnten den Antrag ab.

Wir sind generell gegen eine städtische Beteiligung an einem Schwimmbad in Verbindung des überdimensionierten "Waterfront-Projektes"!

Für Travemünde fehlt immer noch ein Gesamtkonzept und für den "Priwall" werden die Planungen einem Investoren überlassen. Da regte sich nicht nur bei uns, sondern auch bei BewohnerInnen und Feriengästen Widerstand und es wurde eine "Initiative zur behutsamen Entwicklung des Priwalls" gegründet.

Wir GRÜNEN wollen auch ein öffentliches Schwimmbad für Travemünde - aber auf der Stadtseite, wo sich auch das Blockheizkraftwerk befindet. Der richtige Standort ist das Aqua-Top-Gelände. Wenn während des Aufenthaltes in der Schwimmhalle die großen Fährschiffe unmittelbar zu sehen sind, ist dies nicht nur für Feriengäste attraktiv.

V.i.S.d.P.: Lilo von Holt

Autorin: Lilo von Holt

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