Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 20. Oktober 2017

Ausgabe vom 02. September 2008

Priwall muss Bad für alle bleiben

SPD

Der Priwall hat sich mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des von der SPD stets unterstützen Feriendorfes positiv entwickelt. Die ehrgeizigen Pläne dürfen aber nicht dazu führen, dass der Charakter eines Familien-Bades und traditionellen Naherholungsgebietes für Lübeckerinnen und Lübecker verloren geht. Der Priwall wurde in den 60er Jahren auf Betreiben der SPD als "Volksbad" entwickelt, nachdem damals die Entscheidung getroffen wurde, den Kurstrand mit Kurtaxe zu belegen und entsprechende, den Tourismus fördernde Investitionen im Kurbereich zu finanzieren.

Unser Ziel war und ist es, auf dem Priwall ein Freizeit- und Erholungsangebot für Familien und junge Leute vorzuhalten. Dazu gehören damals wie heute die Befreiung von der Kurtaxe, die Siedlung mit Wochenendhäusern an der Landesgrenze, der Passathafen mit preisgünstigen Liegeplätzen für die Lübecker Wassersportvereine, Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie verschiedene Zeltplätze.

Auf Initiative der SPD hatte die Bürgerschaft 2005 einstimmig, bei zwei Enthaltungen, den Bürgermeister aufgefordert, den Masterplan Priwall grundlegend zu überarbeiten und dafür Sorge zu tragen, dass auch zukünftig auf dem Priwall eine ausreichende Zahl an preisgünstigen und den heutigen Erfordernissen entsprechenden Zelt- und Caravanstellplätzen zur Verfügung stehen.

Auf den Priwall gehört ein Campingplatz, der auch naturnah und unter behutsamer Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes entwickelt werden kann.

Eine Anpassung der Pläne wird positive Auswirkungen für einen sanften Familien- Tourismus haben.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt

Autor: Harald Quirder

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