Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 21. Oktober 2008

Brückensanierungsprogramm auflegen

SPD

Der Blick auf den Stadtgrundriss und die besonderen Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur des größten deutschen Ostseehafens machen die öffentliche Aufregung über einen erheblichen Sanierungsbedarf zahlreicher Brücken verständlich. Die Vorwürfe des Landesrechnungshofes über eine angebliche Untätigkeit der Verwaltung der Hansestadt konnten aber im Bauausschuss ausgeräumt werden. Der von Bausenator Franz Peter Boden vorgelegte Bericht belegt, dass die Verwaltung ihre Hausaufgaben und die erforderlichen Vorarbeiten für dringend erforderliche Reparaturen sorgfältig gemacht hat. Die SPD begrüßt den Beschluss des Bauausschusses wegen des festgestellten Sanierungsbedarfes, auf Grundlage der Lösungsvorschläge der Bauverwaltung sofort ein Arbeitsprogramm zu erstellen. Dort sollen alle Brücken nach ihren Reststandzeiten erfasst und eine Rangfolge der Dringlichkeit festgelegt werden. Gleichzeitig soll in Gesprächen mit Bund und Land die Möglichkeiten der Finanzierung dieser Sonderinvestitionsprogramme ausgelotet werden. Bei der Diskussion über den baulichen Zustand der Lübecker Brücken dürfen andere Schwachstellen in der Verkehrsinfrastruktur nicht vergessen. werden. Für die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat dabei ein langfristiges Sanierungskonzept für die vorhandenen Straßen besondere Priorität. Dies ist kein neuer Ansatz. Wir hatten bereits 2004 in der Bürgerschaft die Ausarbeitung einer auf 12 Jahre angelegten Prioritätenliste beantragt. Leider war die CDU nicht bereit, diesem nachhaltigen Konzept zu folgen.

V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt, Autor: Harald Quirder

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