Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 15. Dezember 2017

Ausgabe vom 21. Oktober 2008

Und sie bewegt sich doch!

FDP

Bereits im vergangenen Jahr hat die FDP die Probleme im Bereich "Sozialbestattungen" angesprochen, die es häufig bei der würdevollen Bestattung Verstorbener für mittellose Angehörige gibt. Von Seiten der Verwaltung wurde in mehreren gemeinsamen Gesprächen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung nicht Auftraggeber für die Beerdigungsunternehmer sei und letztlich auch nicht deren Inkassobüro sein kann. Nur in ganz wenigen, eng begrenzten Fällen sei die Stadtverwaltung allein für die Bestattung Verstorbener zuständig. Die berechtigten Interessen der mittellosen Hinterbliebenen und auch der Bestatter wurden bereits im Kieler Landtag lang und breit diskutiert. Alle sahen die Probleme und den notwendigen Handlungsbedarf passiert ist aber nichts. Für umso lobenswerter halten wir es daher, dass uns in einem neuen Gespräch zwischen Stadtverwaltung, Bestattern und Politik am 8. Oktober 2008 von Seiten der Verwaltung entgegen den bisher gemachten Aussagen nunmehr mitgeteilt wurde, dass die bisherige Verwaltungspraxis überdacht wurde und künftig das langwierige Erbausschlagungsverfahren nicht mehr abgewartet wird. Damit können bei "Sozialbestattungen" Gelder schneller bewilligt werden. Nach Aussage der Bestatter ist das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Forderungen der FDP-Fraktion im Bereich der "Sozialbestattungen" gehen weiter. Wir sehen aber, dass sachliche Gespräche nicht nutzlos sind und zu kleinen Erfolgen führen. Wir danken Senator Wolfgang Halbedel und seiner Mannschaft für die "Bewegung" im Interesse aller Beteiligten!

V.i.S.d.P.: Thomas Schalies, Autor: Wolfgang Drozella

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