Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ausgabe vom 11. November 2008

Lichtquadrat auf dem Koberg

Am Sonnabend wurde das 225.000 Euro teure Kunstwerk angeschaltet

Jetzt leuchtet es auf dem Koberg: Am Sonnabend wurden um 17.30 Uhr die 1280 Lämpchen der Lichtskulptur angeschaltet. Das Werk des Künstlers Peter Turpin besteht aus 40 Leuchtkörpern und wurde vor gut dreieinhalb Jahren von einer Jury ausgewählt. Man wollte Lübecks schönstem Platz, gelegen zwischen St. Jakobi und dem Heiligen-Geist-Hospital, zu mehr Qualität verhelfen. Die Kosten für das Lichtquadrat betrugen 225.000 Euro - finanziert von der Possehlstiftung und somit ein Geschenk an die Hansestadt.

In nur drei Wochen Bauzeit schufen der Bereich Verkehr, eine Metallbaufirma, ein Natursteinwerk, eine Softwareentwicklungsfirma und ein Erdbaugeschäft die neueste Kreation in der Stadt. Damit die Installation ihre Ruhe hat und (aus)strahlen kann, wurden Parkplätze und Taxenstände auf dem Koberg aufgehoben. Die vier Versorgungsstellen für Wasser und Strom werden noch entfernt.

Die Lichtskulptur soll sich aktuellen Wetterverhältnissen anpassen: Messgeräte nehmen das sich ständig ändernde Licht wahr und passen die Leuchtkraft des Werkes an die Lichtverhältnisse an. Zusätzlich ist ein vorprogrammierter Ablauf aus Lichtmuster, -bewegungen, -rhythmen und Tempowechseln vorgesehen, auch Jahreszeiten, Marktgeschehen und Aktivitäten werden berücksichtigt. Die Miniatur-Lampen werden von einem Computer gesteuert.

Wie die Stadtentwicklung mitteilt, sollen zu einem späteren Zeitpunkt Informationstafeln im historischen Burrecht-Nachbau aufgestellt werden, die über die Geschichte des fast 800 Jahre alten Platzes Auskunft geben. msn

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