Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Samstag, 21. Oktober 2017

Ausgabe vom 25. November 2008

Altstadtfest in der Krise

Die Linke

Das Altstadtfest blieb hinter den Erwartungen der Schausteller zurück. Dieses kann nicht nur am schlechten Wetter oder an der wirtschaftlichen Situation gelegen haben. Vielmehr liegt es wohl am Konzept des Altstadtfestes. Wenn man über dieses gegangen war, fiel auf, dass es eine Aneinanderreihung von Bier- und Imbissständen war. Die Bürger sind nicht bereit dafür über das Altstadtfest zu gehen. Attraktive Punkte, wie der altertümliche Markt, wurden an den Rand der Marienkirche gedrängt. Diese Fläche war bezogen auf die Besucherzahlen eindeutig zu gering. Er war einer der wenigen Anziehungspunkte für Familien. Es muss darüber nachgedacht werden, wie man solche Highlights besser positioniert. Auch müssen die Vereine und Verbände wieder motiviert werden, an dem Fest teilzunehmen. Die meisten Standbetreiber sind nur noch auf das schnelle Geld aus. Deshalb ist die Linke in der Lübecker Bürgerschaft strikt gegen eine Absenkung oder sogar Streichung der Standgebühren. Ein neues Konzept mit einer ausgewogenen Mischung sollte erstellt werden. Eine Reduzierung der angebotenen Flächen darf nicht dazu führen, dass der kulturelle Rahmen noch weiter eingeschränkt würde. In der Ausschreibung für die Jahre 2010 bis 2014 sollte darauf strikt geachtet werden. Nur so kann das Altstadtfest wieder zu einem gut besuchten Event werden. In der Planung für die nächsten Jahre sollte auch auf die Wünsche des Stadtverkehrs eingegangen werden. Es ist von großer Wichtigkeit, dass der Busverkehr reibungslos laufen kann, damit alle Bürger und Gäste in unserer Stadt ohne Schwierigkeiten dort hingelangen.

V.i.S.d.P.: Antje Jansen

Autor: Oliver Reiß

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