Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 11. Dezember 2017

Ausgabe vom 02. Dezember 2008

Weihnachtsmarkt ist Wirtschaftsfaktor

Deutscher Schaustellerbund sieht die Zukunft der Märkte positiv

Die offizielle Eröffnung des Lübecker Weihnachtsmarktes wurde vorigen Mittwoch mit dem Adventsleuchten in St. Marien und der Lichterprozession feierlich begangen. Bereits am Montag eröffnete Stadtpräsdidentin Gabriele Schopenhauer (SPD) den Kinderweihnachtsmarkt an der Obertrave. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann, Frau Frost und Herrn Winter marschierte sie über den Markt. "Wir wollen nicht nur einen Weihnachtsmarkt für große Leute, sondern auch für Kleine", begrüßte sie die ersten neugierigen Besucher.

Die "großen Leute" indes schlendern vorbei an Buden und Büdchen mit verschiedensten Angeboten an Handwerkerkunst, Tee- oder Gewürzvielfalten, Wurstständen, Glühwein-, Eierpunsch- und Feuerzangentheken. Zum Glühweinstammtisch lud der Deutsche Schaustellerbund Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Schaustellergewerbe. Hier sollte hinter die Kulissen geschaut werden. Und das wurde es auch. "Rund 80 Millionen Weihnachtsmarktbesucher pro Jahr in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache", so Albert Ritter, Präsident des Schaustellerbundes. Weihnachtsmärkte und Volksfeste allgemein seien ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor und zudem von kultureller Bedeutung, gerade für eine Stadt wie Lübeck. Holger Bock, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Lübeck und Umgebung e. V., ergänzt: "Durch die Weihnachtskooperation, dem Zusammenschluss von Handel, Kirchen und Stadt, hat sich vieles verbessert. Auch die Schausteller haben erkannt, dass was getan werden muss". So hätten viele nach dem Bürgerschaftsbeschluss im letzten Winter ihre Verkaufsbuden und -stände "aufgehübscht".

Aber auch

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