Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 18. Dezember 2017

Ausgabe vom 16. Dezember 2008

Fernöstliche Waren im Mittelalter

Unter dem Titel "Der Import fernöstlicher Waren nach Europa durch Venedig und Genua vom 12. bis zum 15. Jahrhundert - Finanzierung und Zahlungsmittel" lädt das Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2-6, am Dienstag, 16. Dezember, um 20 Uhr zu einem Vortrag ein. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Handel, Geld und Politik" gibt Professor Dr. Angela Schottenhammer im Kapitelsaal einen Einblick in die Handelsrouten, -produkte und vor allem die Finanzierungsweisen beim Import fernöstlicher Waren auf den Handelsrouten von China bis nach Italien.

China betrieb seit der Wiedervereinigung unter den Herrschern der Song-Dynastie eine außenhandelsfreundliche Politik, die auch unter den mongolischen Herrschern fortgeführt wurde. Sowohl auf Landrouten als auch auf dem Seeweg exportierte man Keramik, Seide und Metalle nach Europa, wobei muslimische, indische, chinesische und mongolische Kaufleute als Zwischenhändler auftraten. Der kommerzielle Aufstieg Italiens zu Beginn des 11.Jahrhunderts beruhte zu großen Teilen auf dem Re-Export von Luxusgütern und Stoffen aus Fernost und Südostasien.

Der Eintritt beträgt 2,50 Euro, ermäßigt 50 Cent.

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