Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Montag, 23. Oktober 2017

Ausgabe vom 16. Dezember 2008

Städtische Spitzenjobs nach Eignung

Lübecker BUNT

BUNT ist im Mai mit dem Versprechen zur Wahl angetreten, sich nicht an Postenschiebereien und politisch motivierten Stellenbesetzungen zu beteiligen. Für die Vergabe von städtischen Spitzenjobs sollen allein Fachkunde und Führungsqualität den Ausschlag geben - nicht politische Taktik oder Machtfragen. Das Parteibuch darf keine Rolle spielen bei der Vergabe der vier städtischen Senatorenposten. Daran möchten wir auch die anderen Bürgerschaftsmitglieder erinnern, wenn es im Januar darum geht, den hochdotierten Spitzenjob in der Bauverwaltung neu zu besetzen. Als der jetzige Amtsinhaber Franz-Peter Boden vor sechs Jahren zum Bausenator gewählt wurde, waren große Hoffnungen auf ihn gerichtet. Vorrangig haben wir Bürger von ihm ein realisierbares Konzept zur Sanierung der maroden Straßen und Radwege erwartet. Als Infratest im April 2008 die Bürger befragte, stellte sich heraus, dass diese Thematik immer noch das Thema Nummer 1 war. Die Bürger haben recht: Der Gesamtzustand des Lübecker Straßennetzes mag sich an einigen Punkten verbessert haben. Insgesamt hat sich der Straßenzustand während der Amtszeit Bodens noch verschlechtert. An den Radwegen kann es jeder Bürger sofort erkennen: Hier ist in den vergangenen Jahren noch nicht einmal die Substanz erhalten worden. Woran liegt das? Sicher nicht allein an Herrn Boden. Wir werden das Thema einer sicheren, komfortablen, sowie sozial- und umweltverträglichen Mobilität aber ins Zentrum unserer Befragungen an den künftigen Bausenator stellen. Hier muss sich sehr schnell etwas verändern. Ob Herr Boden dafür der richtige Mann ist?

V.i.S.d.P.: Dr. H. Stamm

Autorin: Dr. Hildegund Stamm

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