Stadtzeitung Lübeck

Herausgegeben von der Hansestadt Lübeck

Freitag, 15. Dezember 2017

Ausgabe vom 06. Januar 2009

Der Hafen-City-Sieger steht fest

Bebauung der Wallhalbinsel nach Lübecker Vorstellungen

Die Entscheidung ist gefallen. Architekten aus Lübeck und Rotterdam sollen es richten. Das Architektenbüro Brodersen und Gebauer setzte sich mit Wurck aus den Niederlanden gegen die Mitbewerber aus Hamburg durch und überzeugten die neunköpfige Jury im zweiten Wettbewerbsdurchlauf zum Masterplan Wallhalbinsel. Die Entscheidung war eindeutig: Neun zu null, so das Votum der Experten. Ausschlaggebend: "Die Vorschläge wurden bestärkt, nicht verwässert, die zeitgemäße, besonders aber auch flexible Lösung, bildet keine Konkurrenz zur Altstadt", so Lübecks Bausenator Franz-Peter Boden zur Ergebnisverkündung.

14 Bauabschnitte könnten nun in zehn Jahren abgearbeitet werden. Ziegel, Beton, etwas Stahl und Glas sollen das Gesamtbild prägen. Wie genau, das müsste jetzt in Zusammenarbeit mit dem Siegerbüro geklärt werden, die einzelnen Abschnitte werden wohl wieder auf Architekturwettbewerbe hinauslaufen. "Bislang sind das alles nur Ideen, nun wird am B-Plan gearbeitet", erklärt DCP-Chef Fridbert Fridbertsson, der mit dem Verlauf zufrieden ist. "Es war anstrengend, aber erfolgreich."

85.000 Quadratmeter und eine Investitionssumme von 160 Millionen Euro - das sind die Eckdaten des Großprojekts "Hafen-City Lübeck". Der isländische Investor DCP hat sich von der Idee der Hansestadt Lübeck nicht einschüchtern lassen, auf der nördlichen Wallhalbinsel hochwertiges Wohnen und Arbeiten in Kombination mit Freizeit und Erholung für hohe Aufenthaltsqualität zu generieren und langfristig zu gewährleisten". fem

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